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Ausschlussantrag greift nicht. Verein am Ende?? - 14.12.2016

gefragt von Smack
am 14.12.2016
um 16:54 Uhr
Hallo Zusammen,

ich habe eine Frage und hoffe sehr das ihr mir weiterhelfen könnt. Leider muss ich gleich vorweg nehmen, das wir keine e.V. sind, sondern nur ein einfacher "Verein".

Hier die Sachlage und mein Problem.

Unser Verein umfasste bis Vergangenen Samstag, 45 Beitrag zahlende Mitglieder, welches sich aus 9 Aktiven und 36 Passiven Mitgliedern zusammensetzte. Eines dieser Aktiven Mitglieder, Verhält sich zum Verein und deren Mitgliedern massiv Unkollegial, Aggressiv und neulich auch Gewalttätig.
Aus diesem Grund hatte Ich, lt. Satzung, einen Ausschlussantrag dieses Mitgliedes gestellt, in der Annahme dass über einen Ausschlussantrag die Gesamte Mietgliederschaft Abzustimmen hat.
Weit gefehlt. Der Auszuschließende hat 2 Anhänger im Verein und einer davon hat in der Satzung geschriebene Wiedersprüche und Unklarheiten Aufgedröselt und uns damit klar gemacht, das nur aktive Mitglieder darüber entscheiden können. Hier kurz am Rande, unsere Vorstandschaft wird ebenfalls seit 37 Jahren nur von den Aktiven gewählt. Passive haben hier keine Stimme.
Somit musste ich den Antrag zurück ziehen da von den 9 Mitgliedern 3 für ihn und 6 gegen ihn sind. Satzung Beschreibt das eine 3/4 Mehrheit für den Ausschluss sein muss.
Inzwischen sehe ich selbst, das unsere Satzung uns in dieser Hinsicht nicht weiterhilft. Da wir dieses Mitglied also nicht los bekommen konnten, haben nun 2 Aktive und 13 passive Mitglieder ihre Mitgliedschaft gekündigt. Weitere werden folgen wenn er den Verein nicht verlässt. Er hat nicht vor den Verein zu verlassen.
Gibt es noch irgendeine Möglichkeit ihm entgegen zu wirken? Sein Verhalten und seine Sturheit den Verein nicht zu verlassen wird über kurz oder lang eine 37 Jährige Vereinsgeschichte kaputt machen. Zur aktuellen Lage sei Gesagt, das der Verein derzeit keine Funktionierende Vorstandschaft Besitzt. Diese wird derzeit von den Verbleibenden Aktiven Versucht aufzubauen.

Ich freue mich über jede Hilfe. Mir liegt der Verein sehr am Herzen.

Vielen Dank und viele Grüße

Antworten & Kommentare

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Antwort von hbaumann
am 15.12.2016
um 16:48 Uhr
Im Vereinsrecht gelten nun einmal demokratische Spielregeln. Wenn die passiven Mitglieder laut Satzung kein Stimmrecht haben, dann ist das so. Und wenn bei den anderen, die abstimmen dürfen, nicht die erforderliche Mehrheit zusammenkommt, kann man nichts machen. Die Meinung eines Einzelnen, mag sie auch noch so berechtigt sein, kann dann leider nichts ausrichten. Eine andere Möglichkeit, ihn auszuschließen, gibt es nicht. Man muss sich an die Satzung halten.

Zu empfehlen sind auch die Publikationen des Verlages, die jedem Vereinsvorstand weiterhelfen können:
http://lp.vereinswelt.de/sb/vm/handbuch_vereinsvorsitzenden.php?sid=812075

H. Baumann
 
 
 
 
 

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