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Ausschusssitzung - 20.12.2016

gefragt von Hannes109
am 20.12.2016
um 22:57 Uhr
Hallo miteinander
Eins vorweg entschuldigt meine Schreibweise, ich bin nicht der große Schreiber.

Ich bin Mitglied in einem Verein von fast 800 mitgliedern und zumal ein gewähltes Mitglied des Hauptausschusses, das kontrollgremium der Vorstandschaft.

Jetzt zu meiner eigentlichen Frage:
Wir hatten in der letzter Zeit viele Abstimmung in unseren Sitzungen. Bei denen ich mich bei einigen gerne enthalten hätte, da aber anscheinend vor Jahres vom Hauptausschuss beschlossen wurde das es keine Enthaltungen gibt musste ich mich dann doch entscheiden. Dieser Beschluss wurde aber nie in die Satzung aufgenommen. Deswegen bin ich der Meinung das hier das BGB greift. Im BGB hab ich jetzt noch nichts genaueres über die Enthaltung bei einer Abstimmung gefunden.

Kann mir hier vielleicht jemand weiter helfen?

Danke schonmal im Voraus

Antworten & Kommentare

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Antwort von hbaumann
am 24.12.2016
um 13:17 Uhr
Jedes Vereinsmitglied und demzufolge auch Ausschussmitglieder sind in ihrer Stimmabgabe unabhängig. Eine Reglementierung wäre ein Eingriff in die Mitgliedsrechte und hindert das Mitglied daran, objektiv an der Willensbildung des Vereins mitzuwirken.

Wahrscheinlich ist solch eine Festlegung nicht einmal haltbar, wenn sie in der Satzung stehen würde. Die Satzung könnte lediglich für bestimmte Mitgliedsgruppen (z.B. die Kinder und Jugendlichen) das Stimmrecht generell ausschließen aber nicht vorschreiben, wie jemand zu stimmen hat. Demzufolge ist lediglich ein Beschluss des Vorstandes auch unwirksam.

Zu empfehlen sind auch die Publikationen des Verlages, die jedem Vereinsvorstand weiterhelfen können:
http://lp.vereinswelt.de/lp/all/VNL_Superbuch.html

H. Baumann
 
 
 
 
 

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