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Stimmrecht von Ehrenmitgliedern - 07.11.2016

gefragt von Hermannnph
am 07.11.2016
um 16:46 Uhr
Laut Satzung sind die Ehrenmitglieder unter ausserordentliche Mitglieder neben Förder- und Teilnehmende aufgeführt.
Als ehemalige ordentliche Mitglieder sind sie zum Ehrenmitglied (Beitragsfrei) mit beratender Stimme ernannt worden.
Haben Sie dadurch das aktive und passive Stimmrecht verloren?
Sie bestehen auf das aktive Wahlrecht und wollen den Verein auflösen, obwohl wählbare Personen zur Wahl stehen.

Antworten & Kommentare

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Antwort von hbaumann
am 07.11.2016
um 17:06 Uhr
Das Vereinsrecht kennt bzgl. des Stimmrechts nur zwei Konstellationen: Entweder man hat Stimmrecht oder hat keins. Eine Zwischenstellung gibt es nicht. Mitglieder mit beratender Stimme haben daher, wie es der Begriff schon sagt, zwar ein Antrags- und Rederecht (Beratungsrecht) aber kein Stimmrecht.

Die Satzung kann allerdings davon abweichen und bestimmen, dass auch Mitglieder mit beratender Stimme stimmberechtigt sind. Dieses Stimmrecht kann allgemein gelten oder nur für bestimmte Punkte. Es muss also dann in der Satzung eine klare Regelung geben.

Ich gehe allerdings davon aus, dass Ihre Satzung solch eine Regelung nicht enthält. Wenn die Ehrenmitglieder also nur die "beratende Stimme" gegenüber der Mitgliederversammlung haben, dann haben sie kein Stimmrecht, weil man mit einer solchen beratenden Stimme nicht abstimmen kann.

Zu empfehlen sind auch die Publikationen des Verlages, die jedem Vereinsvorstand weiterhelfen können:
http://lp.vereinswelt.de/lp/all/VNL_Superbuch.html


H. Baumann
 
 
 
 
 

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