Bezahlung für z.B. Hochzeitssingen / Vergütung / Verbuchung / Steuer

  • This topic has 3 Antworten, 2 Teilnehmer, and was last updated vor 5 Monate by  hbaumann.
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    Hallo zusammen,

    wir sind ein neugegründeter gemeinnütziger Laien-Chor-Verein und singen neben eigenen Konzerten auch auf Hochzeiten, Beerdigungen, Geburtstagen und sonstigen Veranstaltungen.
    Was wir noch nicht wissen – und daher hier die Anfrage:
    * Wie kann man das rechtlich durchführen ohne Steuern zahlen zu müssen? Eine Vergütung als Spende ist ja nicht möglich, da ja eine Gegenleistung erbracht wird 🙂 – soviel schon verstanden…
    * Wie wird dieses dann gehandhabt?
    * Wohin wird dieses Singen „verbucht“ (ist eigentlich zweckbetriebsmäßig durchgeführt, zur Finanzierung von Chorwochenenden, Verringerung der Mitgliedsbeiträge, etc.)?
    * Wie machen wir das ggü. dem Finanzamt klar – verbuchungstechnisch?
    * Wie muss das Ganze durchgeführt werden (von Angebot/Zusage, ggf. Konto-Anzahlung, Durchführung, Abschlussüberweisung, Quittierung, Verschreibung, Verbuchung, Versteuerung)?

    Wir bleiben insgesamt weit unter einem Jahreseinkommen von 10.000€ (inkl. Mitgliedsbeiträgen), haben kein Vereinsheim, keine Lokation, etc.

    Wenn uns hier jemand helfen könnte, wäre klasse. Wir finden leider nichts im Internet 🙁

    Danke für eure Hilfe und einen Gruß,

    UliE

    hbaumann hbaumann

    Das Singen auf solchen Veranstaltungen hat mit dem eigentlichen Vereinszweck recht wenig zu tun. Die Einnahmen müssen daher im wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb verbucht werden.
    Wenn Sie aber tatsächlich nur etwa 10.000 Euro steuerpflichtige Einnahmen haben, besteht keine Gefahr. Es fällt dann keine Umsatzsteuer und auch keine Körperschaftssteuer an.

    H. Baumann

    Kein Profilbild vorhanden UIiE

    Hallo Herr Baumann,

    danke für Ihre Antwort…
    Was uns dann jetzt noch interessiert: Die „Abrechnung“ funktioniert dann praktisch wie eine Rechnung, korrekt?
    Also:
    1) Beauftragung soll dann nach mündlicher Rückmeldung und Absprache über Anzahlung auf’s Konto erfolgen.
    2) Nach dem Auftritt wird dann von uns eine Rechnung erstellt und geschickt mit der Aufforderung der Restgeldbegleichung.
    3) Verbuchung: Ok, wirtschaftlich, obwohl ja unser Zweck das Singen ist (auf welchen Veranstaltungen auch immer :-)).
    Ist das so korrekt?

    Frage: Müssen wir beim Finanzamt etwas „anmelden“ oder reicht das mit der Körperschaftssteuererklärung mit hoffentlich KEINER Nachzahlung?

    Wie würde es sonst laufen?

    Danke für Ihre Hilfe und einen Gruß,

    UliE

    hbaumann hbaumann

    Ja, so können Sie es machen.

    H. Baumann

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