eSport im Verein

  • This topic has 1 Antwort, 2 Teilnehmer, and was last updated vor 1 Jahr, 3 Monate by  hbaumann.
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    Moin Leute,

    ich beschäftige mich momentan damit, wie man eSport im Verein Integrieren kann.

    Für die, die nichts mit dem Begriff eSports anfangen können, eSports ist der professionelle Wettbewerb von Menschen in Computer- und Videospielen. Beim eSports steht der Wettbewerbsaspekt ähnlich wie bei den traditionellen Sportarten im Vordergrund.

    Der eSport fasziniert weltweit bereits über 380 Millionen Zuschauer, hat Preisgelder in Millionenhöhe und ist schon längst ein wesentlicher Bestandteil der Jugendkultur.

    Das Problem ist aber leider das es noch nicht als ein Gemeinnütziger Sport angesehen wird.

    Ich habe mir gedacht es das es aber doch für einen Verein trotzdem möglich sein muss eSport anzubieten und bin auf folgenden Plan gekommen.

    Wenn ein Vereinsmitglied seine Beiträge normal zahlt um Teil des Vereines zu sein, hat er doch die Berechtigung die vom Verein gestellte Einrichtung zu nutzen richtig?
    Wenn der Verein jetzt, sagen wir mal einen Freizeitraum hat, der ausgestattet ist mit Computern, Bildschirmen und was man noch so brauch um den eSport auszuüben, dürfen die Mitglieder diesen Raum dann nutzen um sich dort zu treffen?
    Wäre es möglich in dem Fall auch ein eigenes Team zu gründen oder ist es problematisch, wenn ein Team welches in einem Verein Mitglied ist, ein Team gründen will mit dem Vereinsnamen?

    Ich würde mich sehr freuen, wenn mir da jemand mit meiner Frage weiterhelfen kann, eventuell auch mit rechtlichen hintergrundwissen. Auch würde ich mich über alternative Herangehensweisen oder Ideen dazu freuen.

    Mit besten Grüßen

    DoubleU

    hbaumann hbaumann

    Es spricht nichts dagegen, wenn in einem gemeinnützigen Verein auch Freizeitbeschäftigungen durchgeführt werden. Leider schreiben Sie nicht, was Sie für ein Verein sind. Angenommen, Sie sind ein Sportverein, dann darf der eSport natürlich nicht als Zweckverwirklichung in der Satzung bzw. dem jährlichen Tätigkeitsbericht erscheinen. eSport ist nämlich kein Sport. Sport definiert sich durch körperliche Aktivitäten – man muss sich also bewegen. Die Handbewegung mit der Maus oder das Tippen auf der Tastatur reichen da nicht aus.

    Wenn diese Mitglieder an Wettkämpfen teilnehmen, können sie sich doch einen Phantasienamen geben.

    H. Baumann

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