Gemeinschaftsflächen

  • This topic has 2 Antworten, 3 Teilnehmer, and was last updated vor 5 Jahre, 3 Monate by  blacky.
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  • Kein Profilbild vorhanden sonnenland

    Was Gemeinschaftsflächen sind ist ja klar. Aber wie verhält es sich mit den Freistehenden Gärten. Kann man diese auch als Gemenschaftsfläche betrachten und auf die Mitglieder umlegen? Und welche rechtliche Grundlage gibt es da? Mir selber ist das auch nicht klar. Und wie soll man das den Mitgliedern vermitteln? Denn bei den Mitgliedern zählt jeder cent.
    Danke schon einmal für die Antwort

    hbaumann hbaumann

    Das muss sich aus Ihrer Satzung oder entsprechenden Ordnungen ergeben. Wer soll denn sonst solch eine spezielle Frage beantworten können.

    H. Baumann
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    Die Pachtsumme ist durch den Verein an den Verpächter für die gesamte gepachtete
    Fläche zu entrichten. wie hoch die durch den einzelnen Parzellenpächter zu zahlende
    Pachtsumme ist, ergibt sich aus dem Unterpachtvertrag (§1Abs.1). Die Pachtfläche setzt
    demnach zusammen aus der Parzellenfläche und aus dem auf den Kleingarten entfallenden
    aktuellen Anteil der Gemeinschafsfläche, wobei leer stehende Gärten mit zur
    Gemeinschaftsfläche zählen. Ein solches Herangehen ist rechtens,denn erstens sind Gemeinschaftsflächen (wie Wege, Speilflächen usw.) für die Existenz eines Gartens als Kleingarten gemäß § 1 Abs.1 Nr.2 BKLeingG zwingend erforderlich, und zweitens nutzen die leer stehenden Gärten ebenfalls der Kleingärtnergemeinschaft. Für sie keine Pacht
    mehr zahlen zu wollen setzt den Zwischenpachtvertrag und damit die Existenz der Kleingartenanlage aufs Spiel. Leer stehende Gärten zur Gemeinschaftsfläche zu zählen
    und deren Fläche anteilig der Parzellenfläche zuzuschlagen ergibt sich aus den Bestimmungen zur Höchstpacht in § 5 BKleingG. Da aber die zulässige Höchstpacht je m² in fast allen Vereinen schon erhoben wird, bleib nur der Weg, die Fläche der freien Gärten auf die verbliebenen Gartenfreunde umzulegen, um die Kleingartenanlage insgesamt zu erhalten.

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