Tagegeld

  • This topic has 1 Antwort, 2 Teilnehmer, and was last updated vor 6 Monate, 3 Wochen by  hbaumann.
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    Reisekosten sind im Verein unter Verwendung eines entsprechenden Formulars abzurechnen.

    Auf der Reisekostenabrechnung wird auch Tagegeld mit nachfolgendem Wert berücksichtigt:

    Tagegeld für Tage à 31,– €

    Bei der Kassenprüfung der Landesgruppe gingen wir also davon aus, daß es sich um den Ersatz für Mehraufwendungen für Verpflegung handeln soll.
    Da die “Reisekostenabrechner“ unentgeltliche Verpflegung erhielten, haben wir die Erstattung des Tagegeldes, sowie die Differenz zu dem freigegebenen Satz des EStG, beanstandet.
    Der Kassierer und der ebenso anwesende 1. Vorsitzende konnten den Sachverhalt nicht erläutern und haben sich Hilfe vom Hauptverein erbeten.

    Vom Hauptverein wird hierzu auf den nachfolgenden Satzungspunkt verwiesen:
    „Durch Vereinstätigkeit bedingte Auslagen werden ersetzt. Für bestimmte, vom Verwaltungs-und Wirtschaftsausschuss festgelegte Vereinstätigkeiten wird darüber hinaus ein pauschales Tagegeld
    gewährt. Die Höhe bestimmt der Verwaltungs- und Wirtschaftsausschuss auf Vorschlag des Vorstandes.“

    Der Satzungspunkt wurde mit dem Hinweis ergänzt:
    Tagegelder haben eine lange Tradition im XY. Der erste Eintrag hierzu in unserer Beschlussdatei stammt aus dem Jahr 1963: damals wurde das Tagegeld vom Vorstand auf 25,00 DM angehoben. In die Satzung wurden Tagegelder erst 2008 aufgenommen. Bis dahin hieß es nur, dass „Auslagen ersetzt“ werden. Die Änderung war notwendig geworden, da Tagegelder an den Vorstand nur gezahlt werden dürfen, wenn die Satzung dafür eine Regelung enthält. Aktuell beträgt das Tagegeld im XY seit 2008 unverändert 31,00 €.

    Für mich stellt dieser Ausgleich für Aufwendungen im Ehrenamt eine Aufwandsentschädigung im Rahmen einer Ehrenamtspauschale und kein Tagegeld dar.

    Ist es bei Satzungen, sowie bei Abrechnungsformularen nicht verbindlich, sich an die einschlägig verwendete juristische und steuerrechtliche Terminologie zu halten. D.h. was ist im juristischen Sinn gemeint, wenn dieser Begriff verwendet wird ?

    Für Eure Einschätzung schon mal vielen Dank im Voraus.

    hbaumann hbaumann

    Nach dem Bundesreisekostenrecht gibt es feste Sätze. Werden diese überschritten, ist der Betrag darüber für den Empfänger steuerpflichtig. Da hilft dann auch kein Satzungseintrag oder eine lange Tradition.

    H. Baumann

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