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Fragen & Antworten

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Amtsniederlegung

gefragt von agnessa
am 04.09.2010
um 23:44 Uhr
2 Vorstandsmitglieder (von sechs Vorstandsmitgliedern) haben in einer e-Mail an den Vorstand und an zwei NICHT-Vereinsmitgliedern ihre \"unumgängliche Amtsniederlegung\" verschickt (ohne Unterschrift). Daraufhin haben wir vier verbleibenden Vorstandsmitglieder in einer Versammlung die Amtniederlegung einstimmig angenommen und die 2 darüber informiert und um eine Unterschrift ihrerseits gebeten. jetzt fechten die 2 die Entscheidung an und wollen in ihrem Amt bleiben. (Sie haben bisher nicht unterschrieben.) Was können wir tun, was sind ihre/was sind unsere Rechte?

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Antwort von i_cziudaj
am 07.09.2010
um 14:17 Uhr
Guten Tag,

jedes Vorstandsmitglied kann grundätzlich jederzeit und ohne Begründung von seinem Amt zurücktreten. Notwendig und hinreichend für einen Rücktritt ist, dass eine entsprechende Willenserklärung einem vertretungsberechtigten Mitglied des Vorstandes zugeht. Die Willenserklärung ist dabei an keine Form gebunden, kann also schriftlich, mündlich oder in einer anderen Weise erfolgen. Das ist in Ihrem Fall mit der E-Mail an die vier übrigen Vorstandsmitglieder geschehen. Eine Amtsniederlegung wird mit ihrem Zugang beim Verein wirksam, wenn sie durch den Erklärenden nicht auf einen späteren Zeitpunkt terminiert wird. Das ist in Ihrem Falle mit Eingang der E-Mail bei den übrigen vier Vorstandsmitgliedern ebenfalls geschehen. Mit Wirksamwerdung der Erklärung scheidet der Niederlegende aus dem Amt aus. Somit sind Ihre zwei Vorstandsmitglieder nicht mehr im Amt. Damit kann auch in Ihrem Fall ein Rücktritt nicht mehr zurückgenommen werden. Wollen die beiden ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder weiter im Vorstand arbeiten, müssen sie sich von der Mitgliederversammlung erneut wählen lassen.
Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben und
grüße aus Bad Godesberg
I.C.


 
 
 
 
 

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