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Ausübung und Haftbarkeit nach Niederlegung - 22.12.2016

gefragt von shoga
am 22.12.2016
um 11:03 Uhr
Hallo,
ich habe so ein ähnliches Problem. Zwar bekam ich keine solchen erpresserischen Einschreiben, aber ich werde anderweitig erpresst. Nach meiner Amtsniederlegun, die ich auch schriftlich beim Vorstand einreichte, kam es zu Anschaffungen deren Anmahnungen ich natürlich nicht in meinem Hausbriefkasten hatte. Nun wird also direkt vom gericht meine weitere Amtsausführung nach Niederlegung erpresst und gesagt, ich wäre hier verantwortlich. Ich wollte aber generell und auch nicht freiwillig mit dem Verein noch irgendetwas zu tun haben und so konnte er in aller Ruhe die Geldsumme im Negativen ansammeln, die ich nach Niederlegung vom Verein zurückforderte und ausgeliehen hatte.
Wo gibt es eine formelle Beschreibung dessen, das nach Niederlegung des Amtes eine Weiterführung nicht verpflichtend ist?
Ich kann doch nicht erwarten, dass jemand, der schon nervliche Probleme hat, sich noch mit dem Verein aus dem er heraus wollte, anlegt, weil möglicherweise noch Pflichten warten.

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Antwort von hbaumann
am 24.12.2016
um 13:10 Uhr
Man kann sich durch eine Amtsniederlegung nicht der Verantwortung entziehen, wenn die Ursache für das Problem noch in der Amtszeit lag. Die Amtsniederlegung ist aber dennoch gültig und kann auch nicht vom Gericht "erpresst" werden.
Sie sollten erstens beweisen, dass Sie rechtskräftig zurückgetreten sind und zweitens die Anschaffungen erst danach getätigt wurden. Das muss sich ja anhand der Kaufbelege problemlos nachweisen lassen.

Zu empfehlen sind auch die Publikationen des Verlages, die jedem Vereinsvorstand weiterhelfen können:
http://lp.vereinswelt.de/sb/vnl/verein_vorstand_aktuell.php?sid=979822

H. Baumann
 
 
 
 
 

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