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Fragen & Antworten

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Beratervertrag mit Vorsitzen eines Gartenvereins

gefragt von postbote
am 22.03.2013
um 19:33 Uhr
Danke für die Antworten auf die vom Revisor des Vereins gestellten Fragen.

Also, der Vorsitzende ist nicht allein Vertretungsberechtigt. Es entscheidet lt. Satzung der Vorstand. Der neue Vorsitzende ließ sich wählen und nahm die Wahl auch an, obwohl er wusste, dass er das Amt zeitlich nicht allein wuppen kann. War wohl schon vor der Wahl so abgesprochen? Auch der Kassierer hat seine Tätigkeit nur auf dem Papier übernommen.Ob da ein Vorstansbeschluss gefasst wurde, ist noch nicht bekannt.
Gemauert wird über das Zustandekommen und den genauen Inhalt des Beratervertrages. Auch die Vorlage des Vertrages erfolgte nicht.
Nach Meinung der beiden Vertragspartner haben sie auch das Bestimmungsrecht bei Festlegung von Tag, Zeit, und Ort einer Revision der Vereinskasse. Der Vorsitzende hat das Hausrecht und versuchte, einen nicht geladenen und damit unerwünschten Revisor aus dem Vereinshaus zu weisen.

Die Satzung sagt: „Der Vorstand führt neben den ihm durch die Satzung besonders übertragenen Aufgaben die Vereinsgeschäfte. Die nächste MHV steht ins Haus.
Manche machen doch, was sie wollen.

Antworten & Kommentare

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Antwort von hbaumann
am 25.03.2013
um 20:29 Uhr
Solch eine Konstellation, dass sich Personen nur pro forma wählen lassen, damit die Position besetzt ist, die Arbeit machen aber andere, kommt bei Vereinen durchaus öfter vor. Dagegen ist auch gar nichts einzuwenden. Ein angestellter Geschäftsführer ist doch eigentlich auch nichts anderes.

Es muss nur zwischen dem "Auftragnehmer" und dem Verein einen sauberen Vertrag geben, der durch den vertretungsberechtigten Vorstand beschlossen und auch gegengezeichnet wird. Solche Handlungen des Vorsitzenden nach "Gutsherrenart" stören den Vereinsfrieden erheblich und können andererseits zu Schadenersatzansprüchen des Vereins gegen den Vorsitzenden führen.

Ein erheblicher Verstoß der Beteiligten liegt bei der Problematik "Revision" / Kassenprüfung vor. Die Kassenprüfer handeln im Auftrag des höchsten Vereinsorgans, der Mitgliederversammlung, und haben daher jederzeit das Recht, Prüfungen vorzunehmen (natürlich nicht Mitternacht oder Heiligabend…) Demzufolge kann man ihnen die Prüfung nicht untersagen bzw. sie des Hauses verweisen.

Da, wie Sie schreiben, die nächste MV demnächst stattfindet, solle ernsthaft darüber nachgedacht werden, ob dieser Vorsitzende noch haltbar ist. Das liegt aber in der Entscheidung der Mitglieder.

H. Baumann
Kontakt über: www.vorstandswissen.de
 
 
 
 
 

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