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Fragen & Antworten

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Beschlüsse zum Vereinsjubiläum

gefragt von postbote
am 09.06.2014
um 18:28 Uhr
Hallo,
unser Verein hat in drei Jahren jähriges Jubiläum. Nun wurden zur MHV, durch nicht erwähnte Antragssteller, folgende Anträge gestellt. " Die MHV möge beschließen: A) dass eine Vereinsfeier zum 75-jährigen Bestehen im Jubiläumsjahr 2017 stattfindet. B) dass für die Ausrichtung der Feierlichkeiten ein Festausschuss unter Leitung des Gfdes. .... in enger Zusammenarbeit mit dem Vorstand gebildet wird. C) dass für die in 2017 anstehende 75-Jahr-Feier unseres Vereins in die Jahresrechnungen 2015, 2016 und 2017 je eine Umlage von €XX.00 zweckgebunden eingestellt wird."
Fragen: Sollten vor der Beschlussfassung durch die MHV den Mitgliedern mehr Einzelheiten für die genauere Verwendung der Umlage bekannt gegeben werden? Zum Zeitpunkt der Beschlussfassung gab es weder Plan noch Einzelheiten über den Finanzbedarf und Verwendung der Umlage oder Ablauf des Jubiläums. Darf von der Umlage das Vereinshaus renoviert oder ein Zelt angemietet werden?

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Antwort von hbaumann
am 10.06.2014
um 14:59 Uhr
Eine Umlage ist nur rechtswirksam, wenn es eine Satzungsgrundlage dafür gibt, die klar regelt, wofür Umlagen beschlossen werden dürfen, wie oft im Jahr und bis zu welcher Maximalhöhe. Anderenfalls sind die Mitglieder, die dagegen gestimmt haben, nicht daran gebunden.
Umlagen dürfen grundsätzlich für alles verwendet werden, was dem gemeinnützigen Vereinszweck dienlich ist.

Bevor eine Umlage beschlossen wird, müssen die Mitglieder selbstverständlich wissen, wofür. Also Einzelheiten sind schon erforderlich.

H. Baumann
www.vorstandswissen.de
 
 
 
 
 

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