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Fragen & Antworten

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Ergänzung Vorteilnahme?

gefragt von Eleonore
am 20.09.2014
um 17:10 Uhr
Es geht um ein Beiratsmitglied, das als Gewerbetreibender
arbeitet.
Das Beiratsmitglied erstellt für unsere Mitgliederzeitung
(Auflage: 1000 Stück) und unser Jahresprogrammheft
(Auflage: 800 Stück) "Layout und Drucksatz", da es über
entsprechende Kenntnisse verfügt.
Die Unterlagen gibt das Beiratsmitglied an eine Druckerei und lässt die Aufträge dort unter seinem Namen
abwickeln.
Das Beiratsmitglied gibt an, das es zum Selbstkostenpreis
arbeitet und sieht sich daher als Auftraggeber bei der
Druckerei.
Das Beiratsmitglied berechnet die Mitgliederzeitung bzw.
das Jahresprogrammheft unter seinem Namen an den
Verein.
Der 1. Vorsitzenden liegen weder vom Beiratsmitglied noch
von irgendeiner anderen Druckerei Angebote bzw. Kosten-
voranschläge vor.
Die Schatzmeisterin erfährt erst mit Erhalt der Rechnung
des Beiratsmitgliedes wie teuer die jeweilige Aktion
geworden ist.

Antworten & Kommentare

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Antwort von hbaumann
am 21.09.2014
um 13:02 Uhr
Dieses Problem hatten Sie am 28.06.2014 schon einmal angesprochen.
http://www.vereinswelt.de/nc/fragen-antworten/fragen-details/verdecktes-unzulaessiges-geldgeschenk.html

Ob diese Rechnungen bezahlt werden, liegt einzig und allein in der Entscheidung des Vereins. Üblicherweise muss jemand für solch eine Aktion einen Auftrag vom Vorstand haben, um seine Kosten erstattet zu bekommen.

Von Vorteilsnahme würde ich allerdings nicht sprechen, da derjenige ja anscheinend keine großen Gewinne damit erzielt.

Also, der Vorstand muss entscheiden, was er macht.

H. Baumann
www.vorstandswissen.de
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Antwort von Eleonore
am 21.09.2014
um 18:04 Uhr
Das verdeckte Geldgeschenk war eine andere Angelegenheit; damals sollten die
Kosten für einen Bericht eines Vereinsmitgliedes, der der Herausgeber dieses
Berichtes ist, übernommen werden.
Der Bericht war keine Leistung für den Verein.

Bei diesem Fall geht es daraum, dass wir nicht beweisen können,
ob das Beiratsmitglied den kompletten Auftrag (seine Leistung und
Fremdleistung) zum Selbstkostenpreis abgerechnet hat.
Es liegen weder Angebote vom Beiratsmitglied noch von anderen
Firmen vor.
Zudem heißt es in unserer Satzung: Jede Tätigkeit in Verein
ist ehrenamtlich.
Auslagen können nur in nachgewiesener Höhe erstattet werden.
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Antwort von Eleonore
am 22.09.2014
um 06:29 Uhr
Ich habe noch vergessen, zu erwähnen, dass wir ein gemeinnütziger Verein sind und
dementsprechend beim Amtsgericht (Vereinsregister) eingetragen sind.

Heißt es zur Gemeinnützigkeit nicht auch , dass kein Vereinsmitglied begünstigt werden darf?
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Antwort von hbaumann
am 22.09.2014
um 10:33 Uhr
Wenn jemand für den Verein eine Leistung erbringt, kann man ihn dafür auch bezahlen. Das hat mit Vergünstigung nichts zu tun.

H. Baumann
www.vorstandswissen.de
 
 
 
 
 

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