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Fachlicher Vereinsausflug - Wie begründen? - 02.06.2017

gefragt von Wolke
am 02.06.2017
um 12:01 Uhr
In vereinsrechtlichen Informationen findet sich oftmals auch der Vereinsausflug und dessen Zuschuss aufgeführt, um die Obergrenze von 40 Euro je teilnehmendem Mitglied im Jahr (hinsichtlich der Unbedenklichkeit) deutlich zu machen.

Wie verhält es sich aber, wenn dieser Vereinsausflug in fachlicher Hinsicht vorgenommen wird, um auch die Ehrenamtlichen weiter zu qualifizieren? Bspw. wird ein Ausflug zu einer Tagung vorgenommen und die Zugkosten und die Teilnahmegebühr entfällt für die Ehrenamtlichen? Im Grunde genommen ist dies doch ein Ausflug, mit dem der Vereinszweck erfüllt werden kann. Wie lässt sich eine solche Ausgabe also begründen? Und gehört diese Ausgabe dann zu der Obergreze von 40 Euro je Person im Jahr oder nicht?

Antworten & Kommentare

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Antwort von hbaumann
am 03.06.2017
um 13:30 Uhr
Vereinsaktivitäten, die der Zweckverwirklichung dienen, unterliegen nicht der 40-Euro-Regelung (in einigen Bundesländern 60 Euro). Der Verein kann komplett die Kosten dafür übernehmen. Sie sollten das allerdings nicht als Ausflug bezeichnen, sondern als Studienreise, Weiterbildung, Erfahrungsaustausch oder so ähnlich.

Bei dieser Reise dürfen aber keine geselligen Angebote enthalten sein. Diese müssten dann rausgerechnet werden.

Zu empfehlen sind auch die Publikationen des Verlages, die jedem Vereinsvorstand weiterhelfen können:
http://lp.vereinswelt.de/sb/vsm/schatzmeister-aktuell.php?sid=317215

H. Baumann
 
 
 
 
 

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