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Fragen & Antworten

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Förderverein für Geburtshaus

gefragt von tuetensuppe
am 10.11.2013
um 17:57 Uhr
Hallo,
ich habe wenig Ahnung vom Vereinswesen, aber überlege nach einigem Nachlesen zusammen mit Hebammen-Kolleginnen einen Verein zu gründen, der das Geburtshaus, in dem wir arbeiten, unterstützen soll.
Meine Fragen sind nun vor allem:
Inwieweit können Spenden, die der Verein bekommt ins Geburtshaus "einfliessen"? Ich nehme an, direkt "Geld annehmen" kann das Geburtshaus, was ein Unternehmen einer einzelnen Hebamme ist, wahrscheinlich nicht? Oder kann es zwar Geld annehmen, muss es aber natürlich Steuern zahlen dafür?
So etwas wie Fortbildungen bezahlen oder nötige Anschaffungen zu erledigen müsste doch gehen, oder?
Ich bedanke mich schonmla im voraus für Zeit und Mühe, falls ich eine Antwort bekomme!!
Gruß

Antworten & Kommentare

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Antwort von hbaumann
am 12.11.2013
um 10:35 Uhr
Fördervereine für gewerbliche Unternehmen werden nicht als gemeinnützig anerkannt und dürfen demzufolge keine Spendenbescheinigungen ausstellen. Wenn Ihnen Gönner dennoch etwas zukommen lassen wollen, ist das eine steuerpflichtige Einnahme für den Verein. Inwieweit die Weitergabe der Mittel für das Geburtshaus dann auch noch einmal steuerpflichtig werden, muss mit dem Finanzamt geklärt werden.

H. Baumann
www.vorstandswissen.de
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Antwort von tuetensuppe
am 12.11.2013
um 17:29 Uhr
Wow, vielen Dank für die so schnelle Antwort!
Muss leider nochmal nachhaken: Ein Geburtshaus ist doch kein gewerbliches Unternehmen, oder? Selbstständig arbeitende Hebammen sind Freiberufler und somit haben sie auch kein Gewerbe oder müssen eine Gewerbschaftssteuer zahlen ...
Hmm, an wende ich mich am besten mit Fragen? Hilft ein Steuerberater?
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Antwort von hbaumann
am 12.11.2013
um 19:57 Uhr
Selbstverständlich ist die Hebamme im gewerblichen Bereich tätig. Das sind auch Freiberufler. Nur, dass sie keine Körperschafts- und Gewerbesteuer zahlen, sondern Einkommenssteuer. Und deswegen darf ein gemeinnütziger Verein keine Spenden weiterleiten. Als nichtgemeinnütziger Verein können Sie natürlich agieren, hätten dann aber nicht die Steuervergünstigungen (siehe meine erste Antwort).

Wenn Sie dennoch einen Verein zur Unterstützung gründen wollen, sollten Sie tatsächlich einen Steuerberater konsultieren.

H. Baumann
www.vorstandswissen.de
 
 
 
 
 

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