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Fragen & Antworten

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Geheimhaltungs-Vereinbarung für Vorstand

gefragt von borrelius11
am 05.03.2015
um 16:27 Uhr
Wir haben vor vielen Jahren eine Vereinbarung von Vorstandsmitglieder unterschreiben lassen, dass sie Gesprochenes und Geschriebenes aus dem Vorstand nicht an Nicht-Vorstandsmitglieder herausgeben dürfen, also auch nicht an Mitglieder. Ist dies bei einer gemeinnützigen Organisation überhaupt statthaft? Erstmals gibt es die Situation, dass zwei aus dem Vorstand richtig bösartig und vereinschädigend durchdrehen und die übrigen Vorstandsmitglieder verpflichten wollen, dies nicht den Mitglieder mitteilen zu dürfen.

Antworten & Kommentare

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Antwort von horseman
am 10.03.2015
um 22:02 Uhr
Ich denke das eine solche, pauschal für Alles geltende, Vereinbarung unwirksam ist. Was sollten denn für Sanktionen drohen im Falle der Zuwiderhandlung? Das klingt alles wie Kindergarten (petze petze).
Der Vorstand leitet die Geschicke des Vereines zum Wohle seiner Mitglieder und natürlich sollten die Mitglieder auch erfahren dürfen, was besprochen wurde. Spätestens zur Mitgliederversammlung, wenn der Rechenschaftsbericht für das Geschäftsjahr vom Vorstand vorgetragen wird werden es die Mitglieder erfahren. Ohne Kommunikation mit den Mitgliedern ist der Vorstand in meinen Augen gar nicht handlungsfähig.
Sollte sich Vorstandsintern keine Lösung finden die Sache "vom Tisch" zu bekommen, dann machen sie es zum Tagesordnungspunkt in einer Mitgliederversammlung und lassen sie ihre Mitglieder darüber entscheiden.
 
 
 
 
 

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