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Fragen & Antworten

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Gehört die Vereinszeitschrift zum wirtschaftlichen Geschäftsbereich?

gefragt von heimatverein
am 22.01.2013
um 15:40 Uhr
Unser Verein gibt jährlich zum Jahreswechsel eine Vereinszeitung heraus. Der Inhalt bezieht sich auf die Aufarbeitung geschichtliche Ereignisse im Dorf (Vereinszweck), Rückbliche auf das vergangene Vereinsjahr und Gästebeiträge anderer Vereine. Die Zeitung wird an Mitglieder kostenlos abgegeben. An Nichtmitglieder erfolgt die Abgabe im freien Verkauf. Die Finanzierung der Zeitung erfolgt zu 60 % durch Annoncen. Der Rest wird durch Verkauf bzw. durch Spenden und Mitgliederbeiträge finanziert.
Meine Frage: Zählen die Ausgaben und Einnahmen für die Heimatzeitung im vollem Umfang zum wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb?

Antworten & Kommentare

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Antwort von hbaumann
am 23.01.2013
um 09:02 Uhr
Wird die Vereinszeitung nicht nur als Info-Blatt an die Mitglieder kostenlos verteilt, muss man etwas differenzierter vorgehen.
Die Einnahmen aus dem Verkauf sind steuerpflichtig. Ebenfalls die Einnahmen die die Annoncen einbringen.

Wenn ein Sponsor z.B. den gesamten Druck der Zeitung finanziert, kann man seine Zuwendung splitten. Dazu muss man die Seiten auszählen, die Werbung beinhalten und die, die keine Werbung haben. Nach diesem Prozentsatz können die Einnahmen als Sponsoring (steuerpflichtig) und Spende (steuerfrei) eingeteilt werden.

Ohne die Zeitung gesehen zu haben, kann man aber nur schlecht ein pauschales Urteil abgeben. Ich kann Ihnen daher nur raten, einen Steuerberater zu konsultieren, um mögliche Nachforderungen des Finanzamtes zu verhindern.

H. Baumann
Kontakt: www.vorstandswissen.de
 
 
 
 
 

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