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Fragen & Antworten

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Hilfe Vereinsausschluss

gefragt von Denne
am 13.06.2013
um 21:39 Uhr
Hallo.
Ich hab da auch mal eine frage. Und zwar ist im letzten Jahr der komplette Vorstand bei uns im Verein zurück getreten, vor allem weil sich 2 gruppen gebildet hatten und der vorstand damit nicht klar kam. Daraufhin wurde Ende des Jahres ein neuer Vorstand gewählt, leider von der \"anderen Seite\". Nachdem wir uns erst einmal zurückgezogen hatten, haben wir im Februar diesen Jahres eine Einigung mit dem Vorstand gesucht und besuchten eine offizielle übungsstunde. Dort wurde uns allerdings mitgeteilt das wir nicht erwünscht sind und die mit uns nix zu tun haben wollen. Seit dem haben wir keine offizielle übungsstunde mehr besucht, und dann außerhalb der Übungszeiten auf dem übungsplatz trainierten. Nun erhielten wir ( 5 Personen) die Kündigung per Post vom 1. Vorsitzenden. Allesamt mit der Begründung das wir nicht an Veranstaltungen teilnehmen, das vereinsgelände nicht pflegen, die platzanlage ohne vorstandsgenehmigung benutzen ( machen wir schon 5 Jahre, nie hat jemand was gesagt) , und den Vorstand verleumden und vereinsschädigend verhalten....
Von alle dem entspricht nichts der Wahrheit... (Außer Training außerhalb der übungsstunde). Da muss doch eine Kündigung unwirksam sein, oder wie sehr ihr das?

Antworten & Kommentare

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Antwort von hbaumann
am 14.06.2013
um 09:48 Uhr
Zunächst einmal muss überprüft werden, ob der neue Vorstand überhaupt rechtmäßig gewählt ist. Wenn der alte Vorstand zurückgetreten ist, hätte er dennoch – so lange er noch im Vereinsregister eingetragen ist – zu einer Mitgliederversammlung einladen können/müssen. Nur diese Versammlung wäre berechtigt gewesen, einen neuen Vorstand zu wählen. Eine Oppositionsgruppe ist jedenfalls dazu nicht berechtigt. Sollte es so sein, wie eben von mir geschildert, sind alle Handlungen des Vorstandes nichtig. Und sollte er tatsächlich beabsichtigen, sich in das Vereinsregister eintragen zu lassen, genügt in der Regel ein Hinweis an das Amtsgericht, um das zu verhindern.

Demzufolge ist eine ausgesprochene Kündigung von Mitgliedern durch diesen Vorstand unwirksam, weil es diesen Vorstand wahrscheinlich gar nicht gibt.

H. Baumann
www.vorstandswissen.de
 
 
 
 
 

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