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Kein neuer Vorstand - muss Amt weiter geführt werden?

gefragt von MaWe
am 29.02.2016
um 10:50 Uhr
Ich bin 2. Vorsitzende/ Kassierer in einem Sportverein. In der JHV des vergangenen Jahres habe ich bereits angekündigt, dass ich mich dieses Jahr nicht erneut zur Wahl stellen werde. Bisher ist mir nicht bekannt, dass es einen Nachfolger für mich gibt.
Falls sich in der Mitgliederversammlung tatsächlich herausstellt, dass es keinen Nachfolger gibt, möchte ich mich informieren welche Möglichkeiten ich habe. Muss ich mein Amt bis zur Wahl eines Nachfolgers kommissarisch weiterführen? Falls ja, für welchen Zeitraum wäre das längstens erlaubt?

In unserer Satzung steht folgendes:

...1. Der Vorstand besteht aus
•der ersten Vorsitzenden/ dem ersten Vorsitzenden,
•der Hauptkassiererin/ dem Hauptkassierer, zugleich zweite/r Vorsitzende/r

2. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der erste Vorsitzende und der zweite Vorsitzende, zugleich Hauptkassierer.

3. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch die zwei genannten Vorstandsmitglieder gemeinsam vertreten.
...

Außerdem ist zur Amtsdauer folgendes in der Satzung geregelt:
...1. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er bleibt bis zur satzungsgemäßen Neuwahl im Amt. Wählbar sind nur
Vereinsmitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Die Wiederwahl eines Vorstandsmitgliedes ist zulässig...


Vielen Dank im Voraus!

Antworten & Kommentare

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Antwort von hbaumann
am 29.02.2016
um 11:02 Uhr
Diese sog. Übergangsklausel soll verhindern, dass der Verein handlungsunfähig wird, wenn die Wahl nicht stattfinden kann oder sich keine Nachfolger finden. Als ehemaliges Vorstandsmitglied ist man allerdings nicht gezwungen, weiterzumachen. Wenn man das nicht möchte, kommt das einem Rücktritt gleich und das Amt endet.

H. Baumann
 
 
 
 
 

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