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Fragen & Antworten

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Mehrarbeitsstunden ins neue Jahr mitnehmen?

gefragt von Xendiadyon
am 06.06.2016
um 11:19 Uhr
In unserem Verein ist in der Gebührenordnung geregelt, dass jährlich 12 Arbeitsstunden geleistet werden müssen.

Es steht allerdings nichts darüber drin, ob man geleistete Mehrarbeitsstunden ins neue Jahr mitnehmen kann oder ob sie am Ende des Jahres verfallen.

Wie ist dann normalerweise die rechtliche Regelung?

Antworten & Kommentare

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Antwort von Tom
am 06.06.2016
um 15:05 Uhr
Mir ist keine gesetzl. Regelung bekannt, die Arbeitsstunden der Mitglieder regelt.
Wenn, muss dies in ihrer Satzung geregelt sein, bzw. wie Sie beschreiben in ihrer Gebührenordnung.
Steht hier bzgl. Übertragungen von Mehr- oder Minderleistungen nichts, so sollten Sie dies per Antrag als Top in der nächsten MV behandeln.
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Antwort von Bernibaer
am 08.06.2016
um 09:37 Uhr
Hallo Xendiaddyon (toller Name),

die Mehrarbeitsstunden, bei uns heißen sie Gemeinschaftsleistungen, müssen von jedem Mitglied für die Gemeinschaft(Anlagenpflege, Werterhaltung etc.) erbracht werden, dieses ist bei uns in der Satzung festgelegt. Festgelegt ist auch in unserer Satzung, dass die Anzahl der zu erbringenden Stunden jedes Jahr neu festgelegt werden muss. Es kann ja sein, dass
mal ein großes Projekt ansteht, was viel Aufwand bedeutet. Es kann ja auch mal weniger anfallen, dann werden weniger Stunden beschlossen. Ich persönlich denke aber, dass jeder für seinen Verein etwas tun sollte. Man kann auch mit dem Vorstand sprechen, ob er eine Arbeit hat, die man selbstständig auch außerhalb der Einsätze erledigen kann, wie z.B. in einem Garten der nicht belegt ist, rasen mähen oder einen Pflegevertrag für eine Fallobstwiese oder, oder, oder... Sprecht mit dem Vorstand, aber immer daran denken, es ist für euren Verein. Leider geht dieser Gedanke sehr oft verloren, da man ja NUR einen Garten haben möchte und der Rest, den sollen mal die anderen machen, womit ich Dir nichts unterstellen möchte.
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Antwort von Bernibaer
am 08.06.2016
um 09:49 Uhr
Hallo Xendiaddyon nochmal,
hatte vergessen auf den 2.Teil zu antworten.
Die Stunden sind bei uns für das geltende Jahr beschlossen, da in diesem Zeitraum die Arbeit anfällt. Wenn jemand die Stunden nicht erbringt, sind pro Stunde 15€ an den Verein zuzahlen. Da sind wir auch hinterher, aber wir machen auch per Beschluss Ausnahmen bei Mitgliedern, die schwer Krank sind. Hier muss die Gemeinschaft ran, dafür sind wir ein Verein! Wenn z.B. pro Garten 10 Stunden zu erbringen sind, und der Pächter hat noch Helfer, werden die Stunden addiert. Bei 2 Helfern ergibt das 9 Stunden, dann muß er nur noch 1 Stunde erbringen( Arbeitseinsatz dauert 3 Stunden)
 
 
 
 
 

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