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Fragen & Antworten

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Mitgliederversammlung

gefragt von Sepp66
am 17.04.2013
um 13:59 Uhr
Vieleicht gelingt es andersrum den Termin zu vermeiden. Da in der Satzung § 11 Zuständigkeit der Vorstandschaft steht. a. Vorbereitung der Mitgliederversammlung und Aufstellung einer Tagesordnung, b. Einberufung der Mitgliederversammlung. Da die Vorstandschaft dazu nicht gehört wurde und auch nicht gehört werden soll, sonder der 1. Vorsitzende das alleine entscheidet könnte hier etwas zu machen sein.
Vorstanschft besteht aus 1. Vorsitzenden. / stellvtr. Vorsitzender/ Schatzmeister/ Schriftführer/ 3 Beisitzer Gesamt 7 Personen.

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Antwort von hbaumann
am 17.04.2013
um 17:38 Uhr
Die Anzahl der Vorstandsmitglieder spielt keine Rolle, sondern wie die Vertretungsregelung gestaltet ist. Wer ist Vorstand im Sinne § 26 BGB. Und dann ist die entscheidende Frage, ob z.B. der Vorsitzende lt. Satzung allein handeln darf oder ob er das nur mit einem anderen Vorstandsmitglied gemeinsam tun darf. Dazu müssten Sie in Ihre Satzung schauen.

Wenn er allein handlungsbefugt ist, darf er auch allein zur Mitgliederversammlung einladen. Aber auch, wenn er das nicht sein sollte, wird das Amtsgericht sich wahrscheinlich nicht daran stören, weil es davon ausgeht, dass das der Wille des Vorstandes ist. Es müsste also aus den Reihen des Restvorstandes bzw. sogar von den Mitgliedern massiver Protest kommen, der dann schriftlich dem Amtsgericht zugestellt wird – und das möglichst noch vor der Versammlung. Aber auch dann ist es noch nicht sicher, dass das Amtsgericht die Einladung für ungültig erklärt. Wenn nämlich schon immer nur der Vorsitzende eingeladen hat, dann wird das Amtsgericht keinen Grund sehen, das dieses Mal – nur, weil das einigen nicht passt – in Frage zu stellen.

Das entscheidende Argument dem Amtsgericht gegenüber sollte tatsächlich die Wahl des Termins sein in Verbindung mit der Tatsache, dass das keine gemeinschaftliche Vorstandsentscheidung war. Bedenken wegen des besagten Brückentages sind durchaus nachvollziehbar, da ja offensichtlich ist, dass nicht alle Mitglieder die Chance haben, an der MV teilzunehmen und dadurch kein reelles Abstimmungsergebnis zustande kommen kann. Es ist etwas anderes, wenn jemand selbst entscheidet, nicht hinzugehen und dann dort nur ein paar "Figuren" sitzen, als wenn bewusst erschwerte Bedingungen geschaffen werden.

Wer Böses denkt, könnte natürlich zu der Auffassung gelangen, dass der Termin mit Bedacht so gewählt wurde, weil dann nicht so viele anwesend sind und das Kräfteverhältnis bei der Wahl möglicherweise zugunsten des Vorsitzenden ausfällt.

H. Baumann
Kontakt über: www.vorstandswissen.de
 
 
 
 
 

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