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Mitgliederversammlung - 10.05.2017

gefragt von Turmvogt
am 10.05.2017
um 13:59 Uhr
Bei der jährlich stattfindenden Mitgliederversammlung hat ein Vorstandsmitglied unvermittelt seine Amt vorzeitig niedergelegt.
Konnte der 1.Vorsitzende dieses Amt in dieser Versammlung neu wählen lassen? In der Einladung zu dieser Versammlung war natürlich die Neuwahl des Amtes nicht angekündigt.

Antworten & Kommentare

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Antwort von hbaumann
am 12.05.2017
um 13:49 Uhr
Der § 32 BGB besagt, dass der Gegenstand der Beschlussfassung benannt sein muss. Das heißt, was nicht in der Einladung als Tagesordnungspunkt angekündigt wurde, kann nicht beschlossen werden. Wahlen, die grundsätzliche Auswirkungen auf den Verein haben, schon gar nicht. Sollte eine Wahl stattgefunden haben, ist diese ungültig und wird vom Amtsgericht nicht eingetragen.

Handelt es sich allerdings um ein Vorstandsmitglied, das nicht zum Vorstand nach § 26 BGB gehört, wäre es auch nicht rechtens, aber wer fragt schon danach. In diesem Fall könnten lediglich Mitglieder Einspruch erheben.

Zu empfehlen sind auch die Publikationen des Verlages, die jedem Vereinsvorstand weiterhelfen können:
http://lp.vereinswelt.de/lp/all/VM_USB_LP.html

H. Baumann
 
 
 
 
 

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