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Fragen & Antworten

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Mitgliedsausschluss

gefragt von Chrisdine
am 25.10.2013
um 11:04 Uhr
Erst mal danke für die rasche Anmeldung! :-)
Und hier gleich ne dringende Frage bzw. Erläuterung:
Ich bin seit vielen Jahren Mitglied eines gemeinnützigen Vereines (e.V.), dort war ich auch einige Jahre ehrenamtliche Ausbilderin. Im Juli 2010 kam es zu einer heftigen Diskussion über den Ablauf der Unterrichtsqualität.
Ich habe mich von da an als "passives Mitglied" ummelden lassen und bekam vor einigen Wochen ein Schreiben, dass es ab 2014 keine passiven Mitglieder mehr gibt und ich entweder wieder "aktiv" werde oder austreten müsse. Ich habe mich dafür entschieden, als aktives Mitglied in dem Verein zu bleiben. Kurz darauf kam ein Schreiben, dass vereinsintern darüber abgestimmt wurde, dass man mich als aktives Mitglied nicht mehr möchte und es wurde mir gekündigt.
Ich habe Einspruch eingelegt, weil eine Ummeldung von "passiv" auf "aktiv" keiner Abstimmung bedarf und nur eine rein formelle Angelegenheit ist.
Nun wurde beschlossen, dass ich aus dem Verein ausgeschlossen werden soll - angeblich aus vereinsschädigenden Gründen, die vor 3 Jahren statt gefunden haben?!
Geht sowas überhaupt?
Die Mitglieder, die darüber abstimmen sollen, sind meist "neu" und die tatsächliche Vereinsschädigung von keinem mehr richtig nachvollziehbar. Allerdings möchten mich ein paar Leute aus dem Vorstand und eine Ausbilderin los haben und machen nun Stimmung gegen mich. Wie gesagt, seit 3 Jahren war ich nicht mehr am Vereinsleben anwesend und frage mich nun, was ich tun kann?
Für einen Tipp wäre ich dankbar, da mir das Training mit einigen Ausbilderinnen sehr wichtig wäre. Danke!

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Antwort von hbaumann
am 25.10.2013
um 13:12 Uhr
Ohne Kenntnis der konkreten Umstände, kann man hier schlecht ein Urteil abgeben. Außerdem wäre wichtig zu wissen, was in der Satzung steht. Das müssen Sie also jetzt überprüfen.

Zunächst einmal muss geprüft werden, ob es lt. Satzung überhaupt die Unterteilung in passive und aktive Mitglieder gibt und wenn ja, wie der Übergang zu erfolgen hat und wer darüber befindet. Wenn die passiven Mitglieder bisher Bestandteil der Satzung waren, müsste es eine Satzungsänderung gegeben haben, um sie abzuschaffen. Wenn sich bis dahin der Verein korrekt verhalten haben sollte, können Sie vom Vorstand verlangen, dass er den Austrittsgrund "vereinsschädigendes Verhalten" näher erläutert. Außerdem haben sie ein Recht auf Anhörung (muss auch in der Satzung stehen).

Falls Sie wirklich unbedingt im Verein bleiben wollen, dann bleibt Ihnen offensichtlich nur der Klageweg.

H. Baumann
www.vorstandswissen.de
 
 
 
 
 

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