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Fragen & Antworten

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Mobbing in Verein?

gefragt von Doppiog
am 17.03.2013
um 07:48 Uhr
Ich bin seit nun 6 Monaten in einem Vereinsheim ( ein e.v) und veranstalte im Sinne der Satzung des Verein eine wöchentliche Veranstaltung.
Es gibt 2 Veranstaltungen in der Woche, eine Veranstalte ich, und die andere Veranstaltet der 2.Vorsitzende.
Meine Veranstaltung entwickelt sich sehr gut, und ist im Gegensatz zu meinem Konkurrenten ( der 2.Vorsitzende )
gut besucht und die Besucher sind mit der Veranstaltung sehr zufrieden, also ich fördere das was der Verein in seine Satzung niedergeschrieben hat und zwar besser als er.
Was für RECHTE habe ich gegenüber dem Verein?
Ich bin kein Mitglied, der Verein besteht aus 7 Mitglieder.
Seit einiger Zeit versucht der 2.Vorsitzende so eine Art Mobbing auf mich auszuüben, er droht mir ständig mit der fristlosen Kündigung, und die Veranstaltung die ich ins Leben gerufen habe ( gab es vorher nicht) einen anderen zu überlassen.
Ich werde ständig für irgendwelche dinge Beschuldigt die einfach nicht wahr sind.u.s.w, und alles via e-mail.
Folgende Vertragliche Situation liegt vor.
Ich habe anfangs mit dem 1.Vorstand einen Vertrag über 4 Wochen unterzeichnet, darauf war auch vermerkt, das zur weitere Ausübung es eine neue Niederschrift bedarf.
Die habe ich bis heute nicht bekommen, es sind nun mehr als 5 Monaten vergangen. Ist es hier nicht Gewohnheitsrecht?
Meine Frage:
- Welche Rechte habe ich ?
- darf ein vorsitzenden so um sich schlagen, muss eine ordentliche Kündigung nicht Schriftlich erfolgen ?
- verletzt er damit nicht seine Pflichten ?
Ich dachte immer ein e.v sei eine Juristische Person,
und handelt nicht in seinem Sinne sondern im Sinne des
Vereins.
- Kann so eine Person auch aus dem Verein ausgeschieden
werden?
- Wie soll ich vorgehen, brauche ich einen Anwalt?

Ich hoffe es gibt hier jemand der mir weiterhelfen kann.
Grüße ...





Antworten & Kommentare

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Antwort von Klugscheisser
am 17.03.2013
um 09:27 Uhr
Hallo, in der Situation würde ich nicht mit Kanonen auf Spatzen schiessen. Hier ist erstmal kein Jurist gefragt sondern ein offenes und klärendes Gespräch zu suchen. Meiner Ansicht nach fehlt es an Kommunikation mit der Vereinsführung (Vorstand) . Sollte sich bei diesem Gespräch ergeben, dass Ihre Veranstaltung nicht erwünscht ist bleibt nur eines: Vortag anderweitig vermarkten.
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Antwort von Doppiog
am 17.03.2013
um 10:21 Uhr
1.was meinen Sie mit Vortag anderweitig nützen?
2. Das Problem liegt nicht am Gespräch, sondern an der Einhaltung.
- Ein Verein hat eine Satzung und unterliegt dessen, das fühlt sich für mich eher nach
Eigenjustiz an.
- Ich sehe Mobbing nicht als Kavaliersdelikt, und zudem leben wir einem Lande
in dem ein Rechtssystem existiert, und immer nur wegschauen dem Frieden willen
ist kein Weg.



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Antwort von hbaumann
am 17.03.2013
um 11:17 Uhr
Sie sollten hier mal etwas "die Kirche im Dorf lassen!"

Sie schreiben selbst, dass Sie kein Vereinsmitglied sind, demzufolge hat die Satzung für Sie keine Bedeutung, da diese nur für Mitglieder verbindlich ist. Daher ergeben sich für Sie daraus auch keine Rechte.

Für Sie gelten lediglich vertragliche Regelungen mit dem Verein. Und, wenn Sie der Meinung sind, dass diese nicht eingehalten oder für Sie unzumutbar werden bzw. Ihnen die Atmosphäre dort nicht mehr zusagt (Sie bezeichnen es als Mobbing), dann müssen Sie davon zurücktreten. Ein Kündigungsrecht nach dem BGB steht Ihnen immer zu.

H. Baumann
Kontakt über: www.vorstandswissen.de
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Antwort von Klugscheisser
am 18.03.2013
um 14:26 Uhr
Herr Baumann hat in dieser Sache unbedingt recht. Ich habe dies ja auch schon in meiner ersten Antwort versucht ähnlich zu formulieren. Nochmals: So wie Sie den Fall schilderten, sind Sie mittel eines Vertrages (hoffentlich in schriftlicher Form) beauftragt eine Leistung zu erbringen. Wenn nun einer der beiden Vertragspartner seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann bzw. Vertragsregelungen nicht eingehalten werden hat er das Recht den Vertrag im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften (BGB) zu kündigen. Die Kündigung hat schriftlich zu erfolgen. Inwieweit Schadenersatzansprüche bestehen kann aus meiner Sicht nur ein Jurist beantworten.
 
 
 
 
 

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