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Fragen & Antworten

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Muss bei einer Kooptierung der gesamte Vorstand zustimmen ?

gefragt von maya0308
am 19.09.2016
um 10:37 Uhr
Ich bin Vorsitzender in einem Kleingartenverein. Obwohl ich nachvollziehbare Gründe habe, ein Mitglied nicht in den Vorstand zu kooptieren , möchten meine beiden anderen Vorstandsmitglieder dies gegen meinen Willen durch Mehrheitsbeschluss im Vorstand durchsetzen. Muss eine Kooptierung, die laut Satzung möglich ist, durch einstimmigen Beschluss des Vorstandes erfolgen ? und kann überhaupt ein Mitglied zu dem ich kein Vertrauen habe gegen meinen Willen kooptiert werden ?

Antworten & Kommentare

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Antwort von hbaumann
am 19.09.2016
um 11:21 Uhr
Zunächst einmal muss die Satzung eine Kooptierung überhaupt zulassen. Das ist bei Ihnen anscheinend der Fall. Von welchen Abstimmungsverhältnissen das dann abhängig ist, muss die Satzung ebenfalls regeln. Steht dazu nichts in der Satzung, entscheidet die einfache Mehrheit der Vorstandsmitglieder. Sollten Sie also überstimmt werden, müssen Sie sich dem beugen.

H. Baumann
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Antwort von maya0308
am 19.09.2016
um 12:05 Uhr
Zunächst danke für die Antwort. Leider hat die Haltung des zu kooptierenden Mitgliedes zum Zerwürfnis unter den Vorstandsmitgliedern geführt und er hat mir , im Falle meiner ablehnenden Haltung zu seinem Widerruf, mit Konsequenzen betreffend meiner Gesundheit gedroht. Muss ich dennoch mit einem solchen Mitglied im Vorstand zusammen arbeiten ? Da wären doch gravierende Spannungen vorprogrammiert.
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Antwort von hbaumann
am 19.09.2016
um 20:59 Uhr
Was könnten das denn für gesundheitliche Konsequenzen sein? Will er Ihnen die Nase platt schlagen oder Ihre Erdbeeren vergiften? Das sollten Sie also zunächst einmal gelassen sehen.

Ansonsten gilt, was die Satzung sagt. Persönliche Befindlichkeiten spielen da keine Rolle. Das ist eben Demokratie auch in einem Verein, wenn eine Mehrheit zu entscheiden hat.

Falls Sie mit diesen Verhältnissen nicht klar kommen, sollten Sie von Ihrem Amt als Vorsitzender zurücktreten.

H. Baumann
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Antwort von maya0308
am 19.09.2016
um 22:14 Uhr
Sorry, aber, wenn Sie sich als Fachmann in Vereinsfragen darstellen, sollten Sie nicht ohne Hintergrundwissen so weit aus dem Fenster lehnen ....Ich fühle mich echt versch....Derjenige hat im Wissen meiner sehr schweren Herzerkrankung mir nahe gelegt, doch lieber seinen Widerruf anzunehmen.......weiter, sonst würde das meiner Gesundheit doch schaden und falls nicht, hätte er noch einen anderen Ass im Ärmel. Übrigens bin ich nun doch selber auf die Antwort gekommen. Denn,ich habe bei der Erarbeitung der Satzungsänderung tatsächlich formuliert, dass , sofern ein Vorstandsmitglied ausscheidet, die verbleibenen Vorstandsmitglieder ein Ersatzmitglied ...in den Vorstand berufen können. Insofern kann bei noch 2 von 3 Mitgliedern höchstens eine Stimmengleichheit enstehen, die dann .....wie Sie wissen sollten, nicht zu einer von mir nicht gewollten Entscheidung führt. Ich hoffe, dass Sie zukünftig auf voreilige, nicht zutreffende Formulierungen im Sinne einer sachlichen Forumsdiskussion verzichten
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Antwort von hbaumann
am 20.09.2016
um 07:26 Uhr
Wie Sie sehen, gilt auch bei Ihnen, dass man die eigene Satzung kennen sollte.

H. Baumann
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Antwort von admin
am 21.09.2016
um 16:09 Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren,

da es Aufgrund eines Programmierfehlers zu einer falschen Zuordnung der Kommentare kam, wurden diese gelöscht um weitere Verwirrung zu vermeiden.

Ihre Redaktion
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Antwort von lilio
am 21.09.2016
um 16:14 Uhr
maya0308, ich würde Ihnen angesichts der Drohung nahelegen, die Polizei einzuschalten.
 
 
 
 
 

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