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Fragen & Antworten

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Persönliche Haftung des Unterzeichners von Verträgen

gefragt von HHees_van
am 24.03.2016
um 17:50 Uhr
Als Musikwart (nicht Mitglied des geschäftsführenden Vorstands) habe ich Verträge über Beschallungs- und Lichttechnik, sowie Musikverträge der Bands mit einer Veranstaltungsagentur abgeschlossen.
Hafte ich persönlich, wenn die Rücklagen des Vereins (e.V.) bei Totalschaden der Technik nicht reichen?
Einen Haftpflicht-Versicherungsschutz z. B. bei der Mannheimer wurde von unterschiedlichen Versicherungsvertretungen abgelehnt.

Antworten & Kommentare

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Antwort von hbaumann
am 24.03.2016
um 17:55 Uhr
Nein, das reicht nicht, denn der Verein/Vorstand hat die Verkehrssicherungspflicht. Wenn er zulässt, dass eine nicht mehr betriebssichere Anlage benutzt werden darf, kann es zu Schadenersatzansprüchen gegen den Verein oder den Vorstand kommen. Ich weiß, wovon ich rede, denn ich bin selbst in einem Yachtclub.

Entweder lassen Sie die Slipanlage instand setzen und auch vom TÜV abnehmen oder legen sie gänzlich still.

H. Baumann
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Antwort von hbaumann
am 24.03.2016
um 17:58 Uhr
Sorry, hier hat sich eine Antwort selbständig gemacht. Sie ist für Anfrage davor "Nutzung auf eigene Gefahr..."
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Antwort von hbaumann
am 24.03.2016
um 18:02 Uhr
Als nicht vertretungsberechtigtes Vorstandsmitglied sind sie gar nicht berechtigt, im Namen des Vereins, Verträge abzuschließen. Tun Sie es doch, haften Sie auch dafür persönlich.

Eine Haftung wäre ausgeschlossen, wenn Sie den schriftlichen Auftrag des vertretungsberechtigten Vorstandes dazu haben. Dann würde im Schadensfall der Verein mit seinem Vermögen haften.

H. Baumann
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Antwort von HHees_van
am 27.03.2016
um 10:20 Uhr
Auf Vorstandssitzungen wurde die Aufgabe der Verpflichtung der Musik und der Beschallungstechnik erteilt und in den Protokollen niedergeschrieben. Gilt dass als schriftliche Beauftragung?
 
 
 
 
 

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