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Rücktritt Vorstandsmitglied

gefragt von Maison
am 23.09.2016
um 22:30 Uhr
Einer der drei Vertretungsberechtigten Vorstände tritt zurück. Dies erklärt er per E-Mail gegenüber den anderen zwei Vorständen.
Nach dem ein neues Vorstandsmitglied nun per Außerordenliche Mitgliderversammlung gewählt wurde, ist dieser an das Amtsgericht gemeldet. Daraufhin verlangte das Amtsgericht Mannheim die schriftliche Rücktrittserklärung.
Diese Reichten wir nach. Nun kam ein Brief vom Amtsgericht, dass die Rücktritserklärung schriftlich zu erfolgen hat, eine E-mail würde nicht ausreichen. Meines Wissens reicht sogar die Mündliche Erklärung aus um einen Rücktritt rechtskräftig zu machen. Desweiteren bin ich der Meinung, eine E-mail ist Schriftlich.
Ist das so nicht richtig ? Können wir Beschwerde gegen diese Forderung des Amtsgerichtes richten ?

Antworten & Kommentare

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Antwort von hbaumann
am 26.09.2016
um 11:42 Uhr
Die Reaktion des Amtsgerichts ist nicht verständlich. Seit der Änderung des § 126 BGB genügt zur Wahrung der Schriftform auch eine Email.

Sie sollten das Amtsgericht fragen, auf welcher gesetzlichen Grundlage es seine Forderungen stellt und gleichzeitig auf den § 126 BGB hinweisen.

H. Baumann
 
 
 
 
 

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