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Fragen & Antworten

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Rücktrittserklärung/Entlastung

gefragt von arilessli
am 25.09.2014
um 22:50 Uhr
Zwei Vorstandsmitglieder (Vorsitzender, Kassenführer) haben während der Amtszeit ihren Rücktritt erklärt. Kassenprüfung ist bereits durchgeführt worden, keine Beanstandungen. Stehen beide bis zu ihrer Entlastung durch die Mitgliederversammlung trotzdem noch in Verantwortung? Kann der verbleibende Vorstand (stellvertretender Vorsitzende) während dieser Zeit eigenmächtig Entscheidungen treffen?

Antworten & Kommentare

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Antwort von hbaumann
am 26.09.2014
um 08:26 Uhr
Mit dem Rücktritt verliert man auch die Berechtigung/Verpflichtung, weiterhin noch Vorstandsarbeit zu leisten. Lediglich, wenn eine danach durchgeführte Kassenprüfung Unstimmigkeiten ergeben hätte, müssten sie noch Rede und Antwort stehen, weil sie für die Zeit ihrer Amtsausübung auch verantwortlich sind.

Wenn der Stellvertreter alleinvertretungsberechtigt ist, kann er auch allein handeln. Müssen immer zwei gemeinsam handeln, darf er nicht allein aktiv werden. Für daraus entstehende Schäden haftet er dann persönlich. Die Vertretungsregelung ergibt sich aus der Satzung.

H. Baumann
www.vorstandswissen.de
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Antwort von arilessli
am 26.09.2014
um 10:05 Uhr
Danke für die schnelle Antwort. Ich habe noch eine Frage dazu: Ist der Kassenführer bei der Mitgliederversammlung, in der die Entlastung erfolgen soll, noch verpflichtet, einen Kassenbericht abzugeben, obwohl bereits eine Kassenprüfung ohne Beanstandung erfolgt ist? Oder reicht es aus, dass die Kassenprüfer ihren Bericht vor der Mitgliederversammlung abgeben. Kann dann auch eine Entlastung in Abwesenheit erfolgen? Bei dieser Mitgliederversammlung ist gleichzeitig eine Neuwahl des Vorstandes vorgesehen. MfG
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Antwort von hbaumann
am 26.09.2014
um 11:46 Uhr
Jeder, wer ein Vorstandsamt innehatte, ist verpflichtet, alle Unterlagen zu übergeben und natürlich auch eine ordnungsgemäße Übergabe der Amtsgeschäfte vorzunehmen. Das heißt, dass der Kassenwart einen Abschlussbericht bis zum Tag seines Rücktritts zu erstellen hat. Ob er ihn dann noch selbst in der Versammlung vorträgt, kann er entscheiden. Üblicherweise wird es aber so gemacht. Es sei denn, es gab eine Trennung im Bösen.

Da der ehemalige Kassenwart nun "normales" Mitglied ist, kann er natürlich an der Mitgliederversammlung teilnehmen. Wenn er es nicht tut, kann auch in Abwesenheit die Entlastung ausgesprochen werden. Bei dieser Entlastung darf er ja als Betroffener ohnehin nicht mitabstimmen.

H. Baumann
www.vorstandswissen.de
 
 
 
 
 

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