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Sachspenden richtig verbuchen

gefragt von HubertP
am 24.01.2011
um 14:29 Uhr
Hallo,

mal angenommen, ein gemeinnütziger eingetragener Verein erhält von einem seiner Mitglieder eine private Sachspende in Form von 200 Kugelschreibern (für das Vereinsmarketing).

1.) Wie verbucht man nun eine solche Sachspende? Es ist ja kein Bargeld, sodass das Konto Kasse, aber auch das Konto Bank eigentlich nicht passen.

2.) Wie verhält es sich buchhalterisch, wenn nicht alle gespendeten Sachen (Kugelschreiber) sofort für Mitgliederwerbung verschenkt werden, sondern z.B. nur die Hälfte im Jahr der Sachspende? Wie und auf welchem (Gegen-)Konto verbucht man dann die Teil-Ausgabe?

Gruß
Hubert

Antworten & Kommentare

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Antwort von i_cziudaj
am 25.01.2011
um 00:08 Uhr
Hallo Hubert,
Sachspenden, die mit einer Zuwendungsbescheinigung verbunden sind, müssen wie bares Geld behandelt werden. Denn der Empfänger der Zuwendungsbescheinigung macht diesen Spendenbetrag in seinem Steuerausgleich geltend und verringert somit sein zu versteuerndes Einkommen.

Ihr Verein, der nicht bilanziert hat zwei Möglichkeiten zur Verbuchung von Sachspenden. Sie beziehen sich entweder auf Anlagegüter oder auf Verbrauchsmaterial.
Mit der Sachspende von 200 Kugelschreibern als so genanntes Verbrauchsmaterial gehen Sie in ein entsprechendes Buchungskonto. Im Gegenzug wird diese Einnahme als Spende erfaßt und dem Konto Sachspende zugeordnet.
Zur Frage zwei ist festzuhalten, dass es buchhalterisch keine Rolle spielt, ob die restlichen 100 Kugelschreiber im nächsten Jahr verteilt werden. Die Spende ist schon als Ganzes dem Konto Sachspenden zugeordnet.
Ich hoffe meine Ausführungen helfen Ihnen!
Gruß IC
 
 
 
 
 

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