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Fragen & Antworten

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Stimmrecht Mitgliederversammlung

gefragt von hallo
am 29.03.2016
um 16:35 Uhr
Ich bin in einem sportlichen Landesverband tätig. Der Landesverband ist eingetragen und hat eine eingetragene gültige Satzung.
Laut dieser Satzung hat der Dachverband auf dieser Mitgliederversammlung kein Rede- und Stimmrecht. Falls er eine Person als Gast zu dieser Versammlung schickt kann er nach Abstimmung reden aber nicht abstimmen.
Nun hat der Dachverband in seiner Satzung den Satz stehen, dass ein Mitglied des Präsidiums auf dem Landesverbandstag als ordentlicher Delegierter Stimm- und Rederecht habe.
Was ist nun gültig.

Antworten & Kommentare

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Antwort von Tom
am 29.03.2016
um 16:57 Uhr
Nach meiner Ansicht ist Ihre Satzung die Maßgebliche.
Demnach kann in der Satzung des Dachverbandes stehen was will, er ist nicht stimmberechtigt. Die Satzung ist die "Verfassung" des Vereins oder hier Landesverbandes.
Sollte er aber ein Stimmrecht erhalten, so ist ihre Satzung entsprechend anzupassen.
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Antwort von cider
am 07.04.2016
um 16:19 Uhr
Natürlich gilt immer die Satzung des Vereins, der die Mitgliederversammlung abhält. Also in diesem Fall die des Landesverbands - ist ja seine Veranstaltung.
Der Dachverband könnte seinem Delegierten höchstens Dinge verbieten (z.B. sich an Abstimmungen zu beteiligen), die der Landesverband in seiner Satzung zulässt.
Umgekehrt aber nicht.
Es sei denn beim Landesverband steht geschrieben, dass die Satzungsregelungen des Dachverbands im Zweifel Vorrang haben. Das dürfte aber unwahrscheinlich sein.
 
 
 
 
 

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