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Fragen & Antworten

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Streichung Abstimmungspunkt bei Mitgliederversammlung:

gefragt von PapaschlumpfHB
am 06.05.2015
um 17:22 Uhr
Wir hatten gestern die Mitgliederversammlung unserer Fußballabteilung. 6 Wochen vor der Wahl hat der Abteilungsleiter schriftlich bekannt gegeben, dass er zurücktritt und daher ein neuer Vorsitzender gewählt werden muss. Mit der Begrüßung zur Sitzung gab er bekannt, dass er nun doch nicht zurücktritt und hat daher den Tagesordnungspunkt einfach gestrichen.Er hat die Mitglieder diesbezüglich jedoch nicht gefragt, sondern hat diesen Punkt einfach übersprungen. Auch auf mehrfaches Nachfragen, wollte er davon nichts wissen und ging über diesen Punkt hinfort und beendete kurz darauf die Sitzung. Ist das richtig? Ich dachte man muss das Beantragen, wenn Punkte gestrichen werden. Kann mir da wer helfen und evtl. rechtliche Hintergründe nennen?

Antworten & Kommentare

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Antwort von Tom
am 06.05.2015
um 17:27 Uhr
Wenn ihr Abteilungsleiter entgegen seiner ersten Ankündigung auf der MV nun doch nicht zurücktritt, und dies wäre hier ausschlaggebend, was wollen Sie dann in diesem TOP noch besprechen?
Daher hat sich dieser TOP doch von alleine erledigt.
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Antwort von PapaschlumpfHB
am 06.05.2015
um 17:31 Uhr
Es sind alle Mitglieder der Fußballabteilung erschienen, da lt. Tagesordnung, der Punkt "Neuwahl des Abteilungsleiters " auf dem Plan stand. Dieser hatte 6 Wochen vor Einberufung, schriftlich den allen Mitgliedern mitgeteilt, dass er aus persönlichen Gründen zurück tritt und ein neuer Vorsitzender gewählt wird. Auf der Sitzung änderte er plötzlich seine Meinung und wollte nun davon doch nichts mehr wissen, sondern wollte unter dem Top 5 einen Stellvertreter für sich wählen lassen, den er dann erst einmal einarbeiten wolle. Dies fand 90% der anwesenden Stimmberechtigten nicht gut und wollten einen neuen Vorsitzenden wählen, was dieser aber einfach abwiegelte und nicht drauf einging.
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Antwort von hbaumann
am 09.05.2015
um 11:41 Uhr
Die Zurücknahme der Rücktrittserklärung ist unwirksam!

Beim schriftlich erklärten Rücktritt handelt es sich um eine einseitige Willenserklärung, die wirksam zugegangen ist. Eine solche Erklärung kann nach dem Gesetz nicht zurückgenommen werden, auch wenn das betreffende Vorstandsmitglied dies gerne hätte und einige Mitglieder damit sogar einverstanden wären.

Es hätte also auf jeden Fall eine Neuwahl stattfinden müssen.

H. Baumann
www.vorstandswissen.de
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Antwort von hbaumann
am 14.05.2015
um 11:06 Uhr
Das ist in § 27 BGB geregelt. Die Bestellung (Wahl) des Vorstandes kann nur durch Beschluss der Mitgliederversammlung erfolgen. Wenn also jemand zurückgetreten ist, dann kann er nur wieder durch eine Wahl in sein Amt zurückkehren.

H. Baumann
www.vorstandswissen.de
 
 
 
 
 

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