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Fragen & Antworten

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temporären Mitgliedschaft

gefragt von Müllers
am 04.05.2015
um 08:01 Uhr
Hallo,
ich habe eine Frage in Bezug einer „temporären Mitgliedschaft“. Beim Betreten von Räumen oder Veranstaltungen über den Verein bedarf es einer Mitgliedschaft, um die Vereinsrechte wahrzunehmen und sich aber unangreifbar mit Nutzen der erweiterten Vereinsrechte (Nichtanmelden von Veranstaltungen usw.) von der Öffentlichkeit abzugrenzen. Mit jedem Interessenten oder Neuling aber einen wenn auch vorübergehenden schriftlichen Vertrag zu machen scheint fast ausweglos, da heute kaum noch jemand irgend welchen Kram ohne ernsten Grund unterschreibt, lieber einfach fern bleibt.
Somit hatte mal jemand die Aussage gemacht, dass man irgendwo am Eingang ohne Normung, lediglich „vom Grunde her als sichtbar angebracht“ geltend eine Information anzubringen hat wie „Wer diesen Raum/Gelände betritt ist temporär (außerordentliches) Vereinsmitglied“.

Hier wer einerseits wichtig, ob diese Darstellung dies so zu tun durchaus so geeignet und rechtens ist, denn für vieles existieren im Vereinsrecht tatsächlich wenig bis keine Normungen,

andererseits wäre wichtig wie man ein Mitglied einerseits von der Öffentlichkeit abgrenzen und in den Verein aufnehmen kann, damit man nicht „als Bediener öffentlichen Volkes“ gilt, es aber dennoch keine Rechte auf die das Mitglied oder Dritte drängen könnten oder Verpflichtungen die man mit ihm indirekt eingehen muss.
In dieser welt existieren dahingehend auch immer eine gewisse Dunkequote Linkheiten, wo sich welche ggf über einen teporören Zugang absichtlich und geplant in Rechte einschleichen um irgendwas dadurch aushebeln zu können, einem Verpflichtungen anschwatzen zu lassen usw.

Wäre das so denkbar in der Satzung oder zu verbessern?

§ 3 Außerordentliche Mitglieder

In der Eigenschaft als Außerordentliches Mitglied hat der Betroffene grundlegend keine Rechte im Verein, wie sie ordentliche Mitglieder betreffen und erhalten, im Gegensatz zu ordentlichen Mitgliedern auch kein Stimm- und kein Wahlrecht.
Diese Form der Mitgliedschaft ist lediglich ein gedankliches Bindeglied von Nicht-Mitgliedern zum ordentlichen Mitglied, ist aber damit noch keine ordentliche Mitgliedschaft. Es bedarf keiner konkreten Aufnahmeanträge, da das Wirken und Bemühen der Außerordentlichen Mitglieder lediglich als stiller Aufnahmeantrag selbst zu verstehen ist, über welchen aber nicht entschieden werden muss und in gewisser Weise auch nur eine rechtelose Scheinmitgliedschaft darstellt.
Die Mitgliedschaft wird näher spezifiziert durch Einstufungen nach § xxx ff. (Fordermitglieder, Anwärter usw.)


Grüße

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