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Turnier Fremdausrichter - 04.09.2017

gefragt von GBBlauweiss
am 04.09.2017
um 07:53 Uhr
Ein kommerzieller Turnieveranstalter moechte auf den Sportplaetzen eines gemeinnützigen Vereins ein Turnier als Ausrichter veranstalten. Alle Turnier-Teilnehmer (ueberwiegend vereinsfremde) haben an den Ausrichter ein Startgeld zu zahlen. Die Spielbaelle stellt der Ausrichter zur Verfuegung. Der Verein zahlt Preisgelder an die Sieger. Der Veranstalter stellt dem Verein einen Betrag von ca. 5% des Startgeldes zur Verfügung. Insgesamt entsteht fuer den Verein ein Verlust. Gibt es hier steuerliche Auswirkungen zB wg ueberlassung von Sportstaetten?

Antworten & Kommentare

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Antwort von hbaumann
am 04.09.2017
um 13:24 Uhr
Der Verein sollte tunlichst die Finger von solch einem Konstrukt lassen, wenn er nicht die Gemeinnützigkeit verlieren will.
Der Verein sollte lediglich seine Plätze gegen eine Gebühr verpachtet. Handelt es sich dabei um kommunale Sportplätze, brauchen Sie dazu allerdings die Genehmigung der Gemeinde/Stadt. Diese Einnahme verbucht der Verein dann im steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb. Alles andere soll der Ausrichter selbst finanzieren, da es sich um eine klassische kommerzielle Veranstaltung handelt.

Zu empfehlen sind auch die Publikationen des Verlages, die jedem Vereinsvorstand weiterhelfen können:
http://lp.vereinswelt.de/sb/vsm/schatzmeister-aktuell.php?sid=317215

H. Baumann
 
 
 
 
 

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