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Fragen & Antworten

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Überschreitung der Amtszeit

gefragt von zedric
am 05.05.2014
um 19:14 Uhr
Der Vorstand unseres Zuchtvereins wird laut greifender Satzung alle 3 Jahre neu gewählt. Die letzte Wahl war im August 2010. Somit hätten wir im August 2013 den Vortand neu wählen müssen. Dies ist bis zum heutigen Tag nicht geschehen. Der Vorstand ist somit seit 8 Monaten über seiner Amtszeit. Meine Frage: ISt der in 2010 letztmalig gewählte Vorstand noch voll Geschäfts und Beschluss fähig. gibt es unseren Verein überhaupt noch oder ist alles erloschen.

Antworten & Kommentare

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Antwort von hbaumann
am 06.05.2014
um 09:05 Uhr
Keine Angst, Ihr Verein existiert noch! Die Frage ist aber, ob er noch handlungsfähig ist, da es möglicherweise keinen Vorstand mehr gibt. Wenn die Satzung allerdings die sog. Übergangsklausel enthält, dann kann der Vorstand, auch nach Ablauf der Amtszeit, zunächst weitermachen. Die Mitglieder sollten aber auf eine baldige Vorstandswahl drängen.

H. Baumann
www.vorstandswissen.de
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Antwort von zedric
am 06.05.2014
um 09:46 Uhr
Herzlichen Dank für Ihre Antwort.
Es gibt keine Übergangsklause, null, nichts,gar nichts in der Satzung! Wäre die nächste Frage ob die in den letzten 8 Monaten getätigten " Amtsgeschäfte" wie Zuchtvergehen, Ahnentafeln austsellen usw überhaupt ihre Berechtigung haben, oder das alles gültig ist. Ebenso steht in der mehr als veralteten Satzung nicht, das wenn wir den Vorstand nicht entlasten bei der nächsten Versammlung, dieser haftbar zu machen ist. ( Verfahren gegen ein Mitglied am Amts- und Landgericht) ! Über eine sehr Zeitnahe Antwort würde ich mich sehr freuen :-)
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Antwort von hbaumann
am 06.05.2014
um 15:21 Uhr
Wenn es in Ihrer Satzung keine Übergangsklausel gibt, hat der Verein keinen Vorstand mehr und ist handlungsunfähig. Das heißt, dass die ehemaligen Vorstandsmitglieder keine Amtsgeschäfte mehr im Außenverhältnis tätigen dürfen. Da der Vertragspartner das natürlich nicht wissen kann (wer überprüft schon die Eintragung beim Amtsgericht), ist er davon ausgegangen, dass alles seine Berechtigung hat und man könnte es übergangsweise auch so laufen lassen. Sollte solch eine Handlung aber zu einem Schaden für den Verein führen, haften dann nicht mehr der Verein mit seinem Vermögen, sondern die handelnden Vorstandsmitglieder persönlich.

Die Nichtentlastung eines Vorstandsmitgliedes bedeutet nicht automatisch, dass es gleich für etwas haftbar ist. Sollte es allerdings zu einer strafbaren Handlung gekommen sein, muss sich der Verein ohnehin überlegen, ob er zivilrechtlich dagegen vorgeht und Schadenersatz fordert.

H. Baumann
www.vorstandswissen.de
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Antwort von zedric
am 06.05.2014
um 15:48 Uhr
Das zuständige Amts / Registergericht ist seit 2 Tagen über o.g. Amtsübertritt informiert und es hieß man würde den Fall prüfen. Wenn ich richtig informiert bin müßte ein Notvorstand benannt werden. Das wiederum kann nur das o. g. Amts / Registergericht.
 
 
 
 
 

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