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Fragen & Antworten

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Verlängerung der Wahlperiode

gefragt von FVS
am 16.07.2016
um 15:18 Uhr
Unser Verein feiert im Jahr 2021 50. jähriges Jubiläum. Da haben wir vor, ein Sommerfest zu veranstalten. Die Vorbereitungen dafür werden ca. 2 Jahre in Anspruch nehmen. Nun haben wir 2017 Neuwahlen für drei Jahre, also bis 2020. Wenn es 2020 dazu kommen würde, das Mitglieder aus der alten Vorstandschaft nicht mehr gewählt werden aber in die Vorbereitungen des Festes integriert sind bzw. die Beschlüsse dazu mit gefasst haben und die neue Vorstandschaft mit dem Fest nicht einverstanden sind usw. , das würde also ein reines Chaos geben. Deshalb haben wir uns gedacht die Wahlperiode 2017 zu verlängern bis zum Ende des Geschäftsjahres 2022. In der Satzung bei uns steht:"Die Mitgliederversammlung bestellt den Vorstand und die Vorstandschaft für die Dauer von drei Jahren." Welche Möglichkeiten haben wir ohne die Satzung für diesen einzelnen Fall zu ändern?

Antworten & Kommentare

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Antwort von Tom
am 16.07.2016
um 19:15 Uhr
Keine.
Die Satzung ist die Verfassung des Vereins. Wenn dort steht, dass alle drei Jahre der Vorstand neu gewählt wird ist dies so. Eine Verlängerung der Wahlperiode ist so nicht möglich.
Einziger Ausweg, Sie ändern die Satzung z.B. auf eine Wahlperiode von 5 Jahren.
Diese ist dann aber auch für künftige Vorstände so. Ein Registergericht würde hier, sollten Sie nach dem Jubiläum diesen Part der Satzung rückgängig machen, sicherlich hellhörig werden.
Sie sollten sich hierzu auch bei ihrem Notar erkundigen welche Erfahrungen er bei der Verlängerung von Wahlperioden mit dem Registergericht hat.
Danach sollten Sie entscheiden ob sie eine Verlängerung der Wahlperiode tatsächlich wollen.
Vielleicht ist es aber auch einfacher den dann 2017 gewählten Vorstand zu ermutigen sich nochmals zu Wahl zu stellen und die Mitglieder davon zu überzeugen diesen Vorstand nochmals zu wählen. Entsprechende Argumente haben Sie ja oben bereist angeführt.

Tom
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Antwort von hbaumann
am 17.07.2016
um 15:32 Uhr
Was Tom gesagt hat, ist völlig korrekt.
Es gibt aber noch eine andere Möglichkeit. Lassen Sie den Beschluss zur Durchführung dieses Sommerfestes die Mitgliederversammlung fassen. Dann kann sich auch ein neuer Vorstand nicht darüber hinwegsetzen. Außerdem sollte die Mitgliederversammlung auch ein Festkomitee wählen, das nicht aus Vorstandsmitgliedern besteht oder nur zum Teil. Damit ist dann auch gewährleistet, dass die Vorbereitungen unabhängig von der Vorstandsbesetzung gewährleistet sind.

H. Baumann
 
 
 
 
 

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