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Fragen & Antworten

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Verschärfte Aufnahmekriterien für passive Mitglieder sinnvoll?

gefragt von Matue
am 20.03.2011
um 18:16 Uhr
Hallo allerseits,

ich bin seit einigen Tagen 1. Vorsitzender eines Angelsportvereins. Da unsere Vereinsstruktur so aufgebaut ist, dass wir fast vier Mal so viele passive Mitglieder wie aktive haben, habe ich mir überlegt, die Aufnahmekriterien für passive Mitglieder zu verschärfen. Hierzu würde von der Vorstandschaft folgender Grundsatz für die Aufnahme neuer passiver Mitglieder zu verabschieden sein:

"Passives Mitglied kann nur werden, wer bereits aktives Mitglied ist oder wer sich bereits in der Vergangenheit mehrfach für den Verein verdient gemacht hat und ein solches Verhalten auch für die Zukunft erwarten lässt".

Hintergrund ist, dass bei einem jährlichen Mitgliedsbeitrag von 15,33 Euro der Verein unterm Strich pro Mitglied draufzahlt. Die Debatte um eine Anhebung des Beitrages möchte ich aber unbedingt verhindern!

Somit wäre sichergestellt, dass nur noch solche Mitglieder aufgenommen würden, die dem Verein auch einen Nutzen bringen. Auch hätten wir damit einen Rechtfertigungsgrund, Mitgliedsanträge ablehnen zu können, was uns bisher fehlt.

Ist so eine Regelung sinnvoll?

Grüße

Matue

Antworten & Kommentare

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Antwort von MTVACD
am 21.03.2011
um 10:10 Uhr
Hallo

also ich bin der Meinung, das so eine verschärfte Regelung nicht sinnvoll ist. Denn die passiven Mitglieder bringen ja auch Geld und ich kann mir gut vorstellen dass, bei einer solchen Maßnahme viele Passive die Mitgliedschaft kündigen oder erst gar nicht in den Verein eintreten. Was beides auf eine Beitragserhöhung hinaus laufen wird.
Letzlich hilft nur eine Beitragserhöhung oder mehr Sponsoren oder die Unterstützung von Gemeinden . Ich weiß leider nicht ob Sie diese schon haben.
Auf ihrer Internetseite gibt es Anträge für aktive Mitglieder und passive Mitglieder. Ist das wirklich sinnvoll?
Was man vielleicht machen kann ist das man die Mitglieder zur Pflegediensten des Geländes heranzieht so das jeder verpflichtet ist einige Arbeitsstunden im Monat zu leisten oder mehr zu zahlen. Sowas müßte allerdings in der Mitgliederversammlung besprochen werden und Bedarf meiner Meinung nach auch einer Satzungsänderung.

Grüße aus der Pfalz

mtvacd
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Antwort von mouche
am 24.03.2011
um 11:29 Uhr
Hallo,
ich kann mich den Argumenten des Herrn (?) aus der Pfalz teilweise anschließen.
Aber eine Zwei-Klassen-Mitgliedschaft, bei der den passiven Mitgliedern weitergehende Aufgaben aufgebürdet werden, kann ja wohl auch nicht die Lösung sein. Das wird auch für den Mitgliederbestand verheerende Folgen haben. Sie werden gehen.
Als letztendlicher Ausweg, damit der Verein nicht pro Mitglied "draufzahlt", bleibt eine für alle Mitglieder geltende Erhöhung der Beitragssätze.

Gruß
Mouche
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Antwort von MTVACD
am 24.03.2011
um 13:29 Uhr
hallo
sorry hab mich da vielleicht falsch ausgedrückt.
war ja auch nicht nur für passive Mitglieder gedacht, die Arbeits-
stunden sondern, grundsätzlich für alle Mitglieder.
Ich bin auch gegen eine Zwei - Klassen Mitgliedschaft, deswegen finde ich ja auch den Aufnahmeantrag für passive Mitglieder nicht sinnvoll. Ich würde nur einen Aufnahmeantrag der für alle gültig ist machen.
Grüße aus der Pfalz
mtvacd
 
 
 
 
 

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