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Verweigerung Entlastung als Kassenwart. Was tun?

gefragt von Moormann
am 20.09.2013
um 17:11 Uhr
Ich bin seit 7 Jahren in einem Tierschutzverein als Kassenwart tätig. Nicht immer einfach. Es gab schon immer persönliche Differenzen zwischen mir und der ersten Vorsitzenden. Der zweite Vorsitzende ist ihr Mann und hält sich aus allem raus.
Nun kam es seit einiger Zeit zu "Ausfällen" im Verhältnis zwischen mir und der ersten Vorsitzenden. Es vielen so Sätze wie "Hau ab" etc. . Sie verlangte alle Unterlagen vom Verein und Zahlungen dürften nur ausgeführt werden, wenn sie vorher das O.K. gegeben hat. Außerdem durfte ich die Hunde nicht mehr betreuen und noch nicht mal die Näpfe abwaschen.
Das sah ich als Rausschmiss an und habe mein Amt niedergelegt. Den 2. Vorsitzenden habe ich informiert und auch das Amtsgericht, damit sie mich im Vereinsregister streichen.
Nun hat mein eine zweite Vereinsversammlung in diesem Jahr einberufen. Ist ja auch i.O, da ich mein Amt niedergelegt habe.
In der Einladung steht nun, dass alle Vorstandsmitglieder einzeln entlastet werden sollen. In der Satzung ist vorgegeben, dass nur alle 3 Vorstandsmitglieder zusammen agieren dürfen. Ist da eine Einzelentlastung statthaft?
Es besteht nämlich folgendes Problem. Das Gebäude in dem der Verein momentan noch seine Hunde hält, gehört mir. Natürlich hat der Verein Räume für die Nutzung ausgebaut, Zäune gezogen, Hütten gebaut etc. Nun hat ein Nachbar geklagt und die Hunde müssen in der nächsten Zeit umziehen. Es ist alles etwas stressig daher.
Nun möchte man natürlich, dass ich für die investierten Ausbauten zahle.
Ich habe aber für die Überlassung an den Verein nie Geld bekommen. Im Gegenteil, ich habe noch einen Kredit von 80000 Euro aufgenommen und habe jeden Monat noch ca. 1000 Euro für den Verein gespendet.
Daher will man mich bestimmt erpressen, in dem man mich nicht aus der Haftung entlässt.
Was kann ich dagegen tun?
Muss ich zu dieser Sitzung? Ich habe eine Einladung bekommen. Ich wollte das meinen Nerven, die sowieso schon durch den Zoff blank liegen nicht noch antun. Was meint ihr?

Antworten & Kommentare

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Antwort von hbaumann
am 23.09.2013
um 09:59 Uhr
Was die Entlastung anbelangt, hat das mit der Vertretung des Vereins nach außen nichts zu tun. Selbstverständlich können Vorstandsmitglieder auch einzeln entlastet werden. Auch wenn man Sie aus "Gnatz" nicht entlasten sollte, haften Sie ja nur, wenn Ihnen etwas Konkretes nachgewiesen werden könnte, was einen Schadenersatzanspruch begründet.

Zu der Kreditangelegenheit möchte ich mich nicht äußern, da ich keine Einzelheiten kenne. Wahrscheinlich ist es angebracht, dass Sie einen Rechtsanwalt konsultieren.

So lange Sie Mitglied im Verein sind, haben Sie alle Rechte und Pflichten. Es ist daher Ihr gutes Recht, an der Versammlung teilzunehmen aber dennoch steht es Ihnen frei, ob Sie es tun. In dieser konkreten Angelegenheit würde ich es allerdings als erforderlich ansehen, schon, um zu verhindern, dass falsche Informationen und Behauptungen gestreut werden. Und manchmal muss man auch kämpfen.

H. Baumann
www.vorstandswissen.de
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Antwort von Moormann
am 23.09.2013
um 17:30 Uhr
Danke für die Antwort.
Es geht hauptsächlich darum, dass der Verein in meinem Haus untergebracht ist (gegen 1 Euro Pacht im Jahr) und es nun Stress gibt, wem was gehört.
z. B. Gartengeräte (Motorsense, Rasentrecker), die ich während meiner Vereinsmitgliedschaft gekauft und dem Verein zur Verfügung gestellt habe - hier geht der Verein davon aus, dass sie dem Verein gehören. Rechnungen gibt es kaum noch. Nur aus der letzten Zeit.
Ich habe das vorher alles nicht so eng gesehen. Man hat sich eben engagiert...
 
 
 
 
 

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