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Vorsitzender und Minijobvertrag für Buchhaltungarbeit

gefragt von skipperVorsitz
am 02.01.2015
um 13:39 Uhr
Unser Kassenwart kümmert sich satzungsgemäß um den ideellen, gemeinnützigen Segelverein. Um Aufgaben des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs kümmert sich seit Jahren ein Mitglied mit bezahltem Minijobvertrag (Hafenbewirtschaftung, Platzvermietung, Buchhaltung, Kontoführung, u.s.w.). Altersbedingt will nun dieses Mitglied den Minijob für den WGB abgeben. Der Kassenwart lehnt die zusätzliche Aufgabe ab, andere wollen nicht. Die Aufgabe läuft nun auf einen der Vorsitzenden zu. Ehrenamtlich und kostenlos ist aber nicht akzeptabel, der Aufwand liegt bei regelmäßig rd. 50 Monatsstunden. Kann der ehrenamtliche Vorsitzende die Aufgabe per 450 €-Minijobvertrag zusätzlich übernehmen? Inwieweit könnte ggf. das Haftungsprivileg berührt sein ? (s. Artikel im Heft Verein & Vorstand Nr.1/2015 "Bezahlter Vorstand").

Antworten & Kommentare

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Antwort von hbaumann
am 02.01.2015
um 16:12 Uhr
Hier haben Sie zwei Möglichkeiten:

1. Schreiben Sie die Minijob-Stelle öffentlich aus. Es finden sich garantiert Kandidaten dafür. Nach meinen Erfahrungen sind das sehr oft qualifizierte Rentner, die etwas dazu verdienen wollen.

2. Natürlich könnte auch ein Vorstandsmitglied diese Tätigkeit als Minijob ausüben. Dabei müssen Sie allerdings bedenken, dass Sie dafür zwingend eine Satzungsgrundlage benötigen und dann nicht mehr der § 31a BGB – wie im genannten Artikel beschrieben - greift (Haftungsbeschränkung des Vorstandes).

H. Baumann
www.vorstandswissen.de
 
 
 
 
 

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