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Was kommt auf einen als neuer Vorstand zu, wenn der alte nie beim Notar war? - 15.11.2016

gefragt von crex
am 15.11.2016
um 16:23 Uhr
Hallo,

wir haben einen kleinen gemeinnützigen e.V. an unserer Hochschule und mussten feststellen, dass der alte Vorstand, welcher für ein Jahr im Amt war, sich nie hat beim Notar als Vorstand registrieren lassen.

Was kommt da jetzt auf uns zu und wie gehen wir die Sache am besten an?
Schließlich ist das Protokoll der MV auf der wir gewählt wurden vorerst wahrscheinlich nicht viel wert, weil die unterschrift des Vorstands beim Notar erstmal keine Aussage haben wird.

Das Protokoll der MV auf welcher der zwischenzeitliche Vorstand gewählt wurde liegt uns vor, genügt es mit beiden Protokollen zum Notar zu gehen oder müssen wir uns auf mehr Bürokratie einstellen?

Antworten & Kommentare

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Antwort von Tom
am 16.11.2016
um 10:57 Uhr
Zur Beruhigung:
Der Vorstand (VS) ist handlungsbefugt, denn die aktuell Gewählten sind mit der Annahme ihres Amtes "im Dienst". Eine Eintragung in das VR hat lediglich deklaratorische Bedeutung.

Aber:
Die Eintragung sollte unverzüglich erfolgen, und zwar für den jetzt aktuell gewählten VS. Wird nämlich der jetzt noch eingetragene alte VS für den Verein tätig, dann hat der Verein u.U. ein Problem. Das Register sollte immer auf dem aktuellen Stand sein! Insoweit ist das ein recht unverantwortliches Versäumnis des bisherigen VS und kann vom Registergericht, das offenbar bislang nichts bemerkt hat, mit Zwangsgeld belegt werden. Also: Schnell zum Notar und die Anmeldung zum VR vorbereiten und einreichen lassen!
 
 
 
 
 

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