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Fragen & Antworten

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Zeitnaher Verzicht des ÜL-Entgelts und dafür Spendenquittung

gefragt von tvf
am 21.01.2015
um 15:48 Uhr
Ein Großteil unserer ÜL und Ehrenamtler spenden ihr vertraglich geregeltes Entgelt am Ende des Jahres in Form einer Aufwandsspende an den Verein zurück. Unser Verein ist finanziell in der Lage die Entgelte zu bezahlen und auch die Satzung läßt dies zu. Jetzt hat das BFM festgelegt das dies nur möglich ist wenn ein zeitnaher Verzicht (alle drei Monate) vorliegt. Um diesen enormen Verwaltungsaufwand zu vermeiden sind wir auf der Suche nach einer Lösung und hätten den folgenden Ansatz: Es wird vertraglich geregelt, dass der Entgelt für die ÜL und Ehrenamtler nicht mehr monatlich sondern jährlich ausbezahlt wird. Der Verzicht muss somit nur einmal erklärt werden, da unter dem Jahr ja keine vertraglichen Entgeltansprüche vorliegen und so auch auf nichts verzichtet werden kann. Wäre so ein Modell denkbar?

Antworten & Kommentare

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Antwort von hbaumann
am 21.01.2015
um 18:05 Uhr
Sicher ist das ein interessanter Ansatz. Ob das allerdings funktioniert, hängt von Ihrem Finanzamt ab. Deshalb kann hier sicher keiner eine allgemeingültige Antwort geben. Versuchen Sie es doch einfach. Falls die Spendenbescheinigungen nicht anerkannt werden sollten, dann muss der Verein allerdings ein paar Euro Steuern nachzahlen. Er haftet nämlich für falsch ausgestellte Spendenbescheinigungen mit 30% der Spendensumme.

H. Baumann
www.vorstandswissen.de
 
 
 
 
 

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