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Fragen & Antworten

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Zuwendungsbestätigung

gefragt von daNny
am 19.04.2015
um 14:25 Uhr
Hallo,

ich möchte eine Zuwendungsbestätigung für einen gemeinnützigen Verein ausstellen. Es geht hierbei um einen Mitgliedsbeitrag. Damit ich nichts falsch mache, möchte ich hier kurz auf Nummer sicher gehen.

- Es handelt sich um den Verzicht auf Erstattung von Aufwendungen -> Nein ankreuzen?
- Nur für steuerbegünstigte Einrichtungen, bei denen die Mitgliedsbeiträge steuerlich nicht abziehbar sind -> Das Feld zum ankreuzen danach ignorieren?
- Der Verein muss nirgendwo unterschreiben unten? Bei Ort, Datum und Unterschrift des Zuwendungsempfängers muss ich als Verein also nichts eintragen?

Danke und viele Grüße

Antworten & Kommentare

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Antwort von Tom
am 19.04.2015
um 15:18 Uhr
Zunächst sollten Sie erst einmal prüfen, ob Sie gem. dem letzten Freistellungsbescheid, überhaupt für Mitgliedsbeiträge Zuwendungsbestätigungen ausstellen dürfen.
Steht da,
"Die Körperschaft ist nicht berechtigt, für Mitgliedsbeiträge Zuwendungsbestätigungen nach amtlich vorgeschriebenen Vordruck (§ 50 Abs. 1 EStDV) auszustellen, weil Zwecke im Sinne des §10b Abs. 1 Satz 8 EStG gefördert werden",
hat sich Ihre Frage erledigt.
Stellen Sie dann dennoch eine Zuwendungsbestätigung aus ist ihre Gemeinnützigkeit in akute Gefahr!
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Antwort von daNny
am 19.04.2015
um 17:52 Uhr
Hallo,
danke schonmal für die Antwort. Ja wir dürfen für Mitgliedsbeiträge Zuwendungsbestätigungen ausstellen gemäß dem letzten Freistellungsbescheid. Auf der Seite hier steht, dass diese Freistellungsbescheide nur für 5 Jahre gelten, ist das korrekt? Der ist nämlich jetzt genau 4 Jahre und 11 Monate her :-) Da erschließt sich mir auch gleich die nächste Frage: Wann bekommen wir den nächsten Freistellungsbescheid?

Die letzte Frage von meinem ersten Post hat sich erübrigt, der Verein ist natürlich Zuwendungsempfänger. Die ersten beiden bestehen weiterhin. Sorry für die vielen Fragen aber wir sind alle recht neu im Vereinsleben und möchten natürlich keine Fehler machen :-)

besten Dank für die Hilfe
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Antwort von Tom
am 19.04.2015
um 18:40 Uhr
Also, unser Verein, ebenfalls gemeinnützig, muss alle 3 Jahre eine Steuererklärung "Erklärung zur Körperschafts- und Gewerbesteuer von Körperschaften, die gemeinnützigen, mildtätigen o. kirchlichen Zwecken dienen" abgeben. Man wird im übrigen vom Finanzamt nicht mehr dazu aufgefordert, sondern ist selbst dafür verantwortlich. Daraus ergibt sich dann der Freistellungsbescheid. Tut man´s nicht gilt der Alte Freistellungsbescheid max 5 Jahre.
Sie sollten sich daher schnellsten mit dem Finanzamt in Verbindung setzten und die fällig Steuererklärung abgeben. Im übrigen wird die Laufzeit der Erklärung ab der Fälligkeit der eigentlichen turnusmäßigen Erklärung berechnet.
Ihre 1. und 2. Strichaufzählung in der Frage wäre meines Erachtens dann so korrekt.
Verzicht auf Erstattung von Aufwendungen wäre z.B: wenn der Verein einem z.B. DJ Honorar bezahlen müsste und dieser darauf verzichtet und spendet.
Ich hoffe ich konnte ein wenig "Licht ins dunkle" bringen.
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Antwort von daNny
am 20.04.2015
um 19:27 Uhr
Vielen Dank,

das hat mir sehr geholfen!
 
 
 
 
 

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