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Beiträge der Mitglieder

Vereinswissen aktuell

Es steht Ihnen frei, ob Sie von Ihren Mitgliedern einen Beitrag erheben wollen

Sollen die Mitglieder verpflichtet sein, Beiträge zu zahlen, muss das in der Satzung geregelt sein. Dabei kommt es darauf an, die Beitragspflicht so detailliert wie nötig, aber trotzdem so allgemein wie möglich zu regeln, um nicht schon bei jeder noch so geringfügigen Veränderung (z. B. Erhöhung des Mitgliedsbeitrags; neue Staffelung der Beitragsermäßigungen) gleich eine Satzungsänderung herbeiführen zu müssen.

Regelungen zu diesen Punkten sollten in keiner Satzung fehlen:

  • Erhebung und Fälligkeit Legen Sie in der Satzung fest, dass Beiträge erhoben werden und wann sie fällig sind (monatlich, vierteljährlich, halbjährlich, jährlich).
  • Sonstige Verpflichtungen Üblicherweise wird ein bestimmter wiederkehrender Betrag als Beitrag geleistet. Stattdessen bzw. daneben können aber auch noch weitere Verpflichtungen vorgesehen werden, die der Förderung des Vereinszwecks dienen: Aufnahmegebühren, Arbeitsleistungen an Vereinseinrichtungen, Eintrittsgeld, Platzgebühr, Umlagen, Verpflichtung zur Übernahme eines Amtes.
  • Form der Beitragszahlung Es empfiehlt sich, in der Satzung immer auch die Form der Beitragszahlung zu regeln, also insbesondere, ob die Mitglieder verpflichtet sind, eine Einzugsermächtigung zu erteilen.

Praxis-Tipp: Sehen Sie davon ab, in der Satzung selbst die Beitragshöhe zu regeln. Die Satzung dient insoweit lediglich als Ermächtigungsgrundlage für die Beitragsfestsetzung. Die Festlegung der Beitragshöhe kann der Mitgliederversammlung, oder beispielsweise dem Vorstand übertragen werden. Weitverbreitet ist auch, die Modalitäten der Beitragszahlung in einer Beitragsordnung zu regeln.

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