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Vereinssatzung: Schützen Sie Ihren Vorstand vor Handlungsunfähigkeit

Vereinswissen aktuell

Satzungsregelungen für den Erhalt der Handlungsfähigkeit des Vorstands

Leider wird es immer schwieriger, Nachwuchs für den Vorstand zu finden. Sieht Ihre Satzung eine Vielzahl von Vorstandsmitgliedern vor, kann das dazu führen, dass manche Vorstandsposten vakant bleiben oder der Verein sogar handlungsunfähig wird.

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Stellen Sie jetzt Ihre Vereinssatzung im wahrsten Sinne des Wortes auf den Prüfstand und machen Sie sie – und damit Ihren Verein – zukunftsfest.Durch klug gewählte Satzungsregelungen können Sie dies verhindern. Doch es gibt noch einen weiteren Grund für eine zusätzliche Absicherung per Satzungsklausel. Es ist juristisch umstritten, ob der Vereinsvorstand überhaupt noch wirksam Beschlüsse fassen kann, wenn nicht alle Vorstandsposten besetzt sind. Sogar noch problematischer ist die Situation dann, wenn die zur Vertretung des Vereins erforderliche Zusammensetzung des Vorstands nicht mehr gegeben ist.

Beispiel: Der Kleingartenverein Musterhausen e. V. wird laut Satzung gemeinsam vom ersten Vorsitzenden und vom zweiten Vorsitzenden vertreten. Als der zweite Vorsitzende bei einem Autounfall tödlich verunglückt, ist der Verein bis zur Neuwahl eines Nachfolgers rechtlich handlungsunfähig, weil die Vereinssatzung nur die gemeinsame Vertretung des Vorstands durch beide Vorstandsmitglieder vorsieht. Eine sinnvolle und praxisbewährte Alternative in Ihrer Satzung könnte so aussehen:

Der Vorteil dieser Regelung:

Sie kombiniert die Vorteile einer flexiblen Vereinssatzungsregelung zur Vertretung des Vereins mit dem Vier-Augen-Prinzip und bietet damit eine sinnvolle Kombination aus Praktikabilität und Sicherheit.

Bei Wahlen unangenehme Überraschungen vermeiden

Mit den turnusmäßig anstehenden Neuwahlen endet das Amt des amtierenden Vorstands. Finden sich keine Nachfolger, wäre der Verein damit führungslos. Das können Sie mit folgender Satzungsregelung verhindern. Die alten Vorstandsmitglieder können dann noch versuchen, einen neuen Anlauf zu nehmen, um doch noch Nachfolger zu finden und in einer weiteren Mitgliederversammlung wählen zu lassen.

Durch die Möglichkeit zur Selbstergänzung flexibel bleiben

Die Kooptation oder Selbstergänzung des Vorstands aufgrund einer Satzungsregelung verschafft dem Vorstand auch gegenüber der Mitgliederversammlung eine starke Position und hat sich in vielen Vereinen bewährt. Sie gibt ihm die Möglichkeit, im Bedarfsfall selbst ein Ersatzmitglied auszuwählen und zu bestellen. Wenn auch Sie diese Möglichkeit nutzen möchten, können Sie sich an der folgenden Satzungsformulierung orientieren:

Kontinuität durch einen besonderen Vertreter schaffen

Neben dem Vorstand kann der Verein auch durch einen sogenannten besonderen Vertreter rechtlich vertreten werden (§ 30 BGB). Auch ein Geschäftsführer, den der Verein eventuell beschäftigt, fällt in die Kategorie „besonderer Vertreter“. Die Installation eines Geschäftsführers bzw. besonderen Vertreters hat den Vorteil, dass zumindest die operativen Aufgaben des Vereins auch beim Ausfall von Vorstandsmitgliedern weitergeführt werden können. Möglich wird es durch diese

Muster-Satzungsregelung:

Der Vorstand nach § 26 BGB besteht aus dem ersten Vorsitzenden, dem zweiten Vorsitzenden und dem Schatzmeister. Jeweils zwei von ihnen vertreten den Verein gemeinsam.

Eine gut strukturierte Satzung ist das Rückgrat ihres Vereins und erspart Ihnen viel Ärger. Hier ein Muster, welches Sie nach Belieben anpassen können.

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