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Kreditaufnahme

Vereinswissen aktuell

Es ist immer problematisch, wenn der Verein einen Kredit aufnehmen muss

Dadurch wird unter Umständen für viele Jahre ein nicht unbeträchtlicher Teil der zur Verfügung stehenden Finanzmittel gebunden. Zulässig ist eine Kreditaufnahme in der Regel nur dann, wenn sie Ausdruck einer ordnungsgemäßen Wirtschaftsführung ist und von dem laut Satzung zuständigen Organ des Vereins (oft Mitgliederversammlung) beschlossen wurde.

Ist die Mitgliederversammlung zuständig und nimmt der Vorstand einen Kredit auf, ohne durch einen Beschluss der Mitgliederversammlung legitimiert zu sein oder nachträglich legitimiert zu werden, kann dies die persönliche Haftung der Vorstandsmitglieder begründen. Das Gleiche gilt, wenn die Konditionen nicht marktüblich sind.

Immer wieder hört man, dass der Vorstand persönlich für die Kreditschulden des Vereins hafte. Das kommt allenfalls beim nicht eingetragenen Verein (§ § 54 Satz 2 BGB) oder wenn der Vorstand gegenüber dem Kreditgeber eine persönliche Haftung explizit übernommen hat (z.B. durch eine Bürgschaft).

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