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Kündigung der Mitgliedschaft

Vereinswissen aktuell

Bei der Kündigung der Mitgliedschaft, im Allgemeinen Austritt aus dem Verein genannt, handelt es sich um eine zugangsbedürftige Erklärung des Mitglieds, die in der Satzung zwingend geregelt werden muss. Wenn dort nichts anderes geregelt ist, reicht es, dass die Austrittserklärung einem Vorstandsmitglied ausgehändigt bzw. zugeschickt wird.

Die Austrittserklärung muss nicht ausdrücklich mit „Austritt“ oder „Kündigung“ überschrieben sein

 

Es genügt vielmehr, wenn sich aus dem Schreiben unmissverständlich ergibt, dass die Mitgliedschaft beendet werden soll. Der Austritt kann durch die Satzung nicht ausgeschlossen werden; er darf auch nicht davon abhängig gemacht werden, dass das Mitglied Gründe für den Austritt nennt.

Beispiel:
Es ist nicht möglich, den Austritt nur bei Genehmigung durch den Verein oder bei Ausgleich rückständiger Mitgliedsbeiträge zuzulassen.
Zulässig und weitverbreitet ist es aber, in die Satzung bestimmte Kündigungsformen aufzunehmen. So empfiehlt es sich beispielsweise, für die Austrittserklärung grundsätzlich Schriftform vorzusehen. Nur dann kann es über den Austritt keine Missverständnisse geben. Ebenso kann in der Satzung geregelt werden, dass die Kündigung vom Mitglied persönlich abzugeben ist. Fehlt eine derartige oder vergleichbare Bestimmung, muss das Mitglied nicht unbedingt selbst kündigen. Es kann den Austritt dann auch durch einen Bevollmächtigten erklären lassen.

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