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Mitgliedschaft, Erwerb der

Vereinswissen aktuell

Gesetzliche Vorschriften gibt es nicht.

Gesetzlich vorgegeben ist lediglich, dass die Vereinssatzung diesbezüglich klare Regelungen enthalten muss.

Die Form der Aufnahme in den Verein kann beliebig geregelt werden. Dies bedeutet, dass die Satzung bestimmen kann, wer überhaupt Mitglied werden darf – jede beliebige Person oder nur natürliche bzw. juristische Personen. Ebenso kann die Mitgliedschaft an bestimmte Eigenschaften geknüpft werden, wie beispielsweise

  • Alter,
  • Beruf,
  • Geschlecht,
  • Staatsangehörigkeit,
  • Wohnsitz.

Die Mitgliedschaft setzt einen Aufnahmeantrag, und die Aufnahme durch den Verein voraus.

Für den Aufnahmeantrag empfiehlt sich die Schriftform.Eine ausdrückliche Aufnahmeerklärung ist nicht erforderlich. So kann beispielsweise geregelt werden, dass die Mitgliedschaft bereits durch den Zugang des Aufnahmeantrags beim Verein entsteht. Dadurch kann es allerdings zu einem unkontrollierten Zuwachs an Mitgliedern kommen.

Praxis-Tipp:
Es empfiehlt sich, in die Satzung eine Regelung aufzunehmen, wonach ein bestimmtes Organ des Vereins über die Aufnahme entscheidet. Dass es sich dabei um die Mitgliederversammlung handelt, ist kaum praktikabel. Oftmals wird die Annahme der Beitrittserklärung dem 1. Vorsitzenden oder dem Kassenwart übertragen. Aber auch das ist nur eingeschränkt geeignet, vor allem bei schnell wachsenden Vereinen.

Am besten ist es, die Entscheidung über die Aufnahme in den Verein in die Hände des Vorstands allgemein zu legen. Dann kann der Vorstand intern und vor allem flexibel regeln, welche Vorstandsmitglieder zuständig sind.

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