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Stimmenmehrheit

Vereinswissen aktuell

Auf Mitgliederversammlungen hat jedes Mitglied grundsätzlich eine Stimme

Es entscheidet die Mehrheit der erschienenen Mitglieder (§ 32 BGB). Dabei ist die Mehrheit nach der Zahl der abgegebenen Ja- und Nein-Stimmen zu berechnen. Enthaltungen sind nicht mitzuzählen.

In der Satzung kann allerdings von der gesetzlichen Regelung abgewichen werden. Das erfordert allerdings eine eindeutige und unmissverständliche Formulierung in der Satzung darüber, wie Stimmenthaltungen gewertet werden sollen.

Bei Stimmengleichheit ist der Antrag grundsätzlich abgelehnt. Die Satzung kann aber vorsehen, dass bei Stimmengleichheit das Los oder die Stimme des Vorsitzenden entscheidet. Fehlt in der Satzung eine entsprechende Regelung, ist es nicht zulässig, dass die Mitgliederversammlung eine Regelung für den Einzelfall trifft.

In einigen Fällen schreibt das Gesetz bestimmte Mehrheiten vor.

Beispiele:

  • Bei einer Satzungsänderung ist eine Mehrheit von den erschienenen Mitglieder erforderlich.
  • Eine Änderung des Vereinszwecks erfordert die Zustimmung aller Mitglieder.
  • Bei der Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von den erschienenen Mitglieder notwendig.

Wichtig für den Vereinsalltag: In allen drei vorgenannten Fällen ist eine abweichende Regelung in der Satzung zulässig.

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