Superbanner
 
 
 

Vereinsstrafen

Vereinswissen aktuell

Sanktionen müssen sich aus der Satzung ergeben

Weitere Voraussetzung für die Strafgewalt des Vereins ist, dass die Sanktionen bereits in der Satzung geregelt waren, als das Vereinsmitglied sein Fehlverhalten beging. So ist es insbesondere nicht zulässig, eine nachträgliche Satzungsänderung zu den Vereinsstrafen (z. B. eine Strafverschärfung) auf ein früheres Verhalten des Mitglieds anzuwenden.

Achtung: Anders verhält es sich dagegen, wenn das Mitglied sein beanstandetes Verhalten auch nach der Satzungsänderung fortsetzt. Dann können auch die neuen Regelungen aufgrund der zwischenzeitlichen Satzungsänderung auf ihn angewendet werden.

Die Ordnungsmittel müssen in der Satzung konkret bezeichnet sein. Dabei gilt der Grundsatz, dass die Ordnungsmittel in einem angemessenen Verhältnis zu dem Fehlverhalten des Mitglieds stehen müssen, das sanktioniert werden soll. In den Satzungen finden sich deshalb abgestufte Vereinsstrafenkataloge.

Wichtig: Nur die in diesen Katalogen genannten Ordnungsmittel können dann auch verhängt werden. Es ist insbesondere nicht zulässig, anstelle der in der Satzung vorgesehen Ordnungsmittel Sanktionen zu beschließen, die in der Satzung gar nicht geregelt sind.

Möchten Sie mehr zum Thema „Vereinsstrafen“ erfahren? Dann klicken Sie hier und testen Sie „Verein & Vorstand aktuell“ 30 Tage kostenlos!

 
 
 
 
 
 
 
Wide Skyscraper
Full Banner