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Fragen & Antworten

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Beitragspflicht von Vereinsmitgliedern

gefragt von Schreiber
am 09.02.2016
um 19:45 Uhr
Wir sind ein kleiner Gartenverein. Verfügen über eine Wasserleitung (Vereinseigentum) und verlangen von unseren Mitgliedern eine Jahresgrundgebühr von 5€, für die Abdeckung der anfallenden Kosten, Wartung und Reparaturen. Nicht jeder Garten hat eine eigene Entnahmestelle. Aber alle Mitglieder haben die Möglichkeit an einem zentralen Platz Wasser zu entnehmen.
Nun der Konflikt:
Ein Mitglied verweigert die Zahlung der Grundgebühr seid 5 Jahren. Mit der Begründung er nutzt den Wasseranschluss nicht!
Wir sind der Meinung er ist im Unrecht. Da er als Mitglied des Vereins, sich an der Erhaltung des Vereinseigentums zu beteiligen hat.

Antworten & Kommentare

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Antwort von Bernibaer
am 10.02.2016
um 12:09 Uhr
Hallo,
interessant wäre zu wissen, wie wurde die Grundgebühr festgelegt? Durch Beschluss durch den Vorstand und Mitteilung an die Mitglieder oder der richtige Weg, in einer Mitgliederversammlung als Vorschlag des Vorstandes und nachfolgendem Beschluss durch die Mitglieder. Natürlich mit Vorankündigung in der Einladung (§32 BGB) mit klarer Ansage.....
"Beschlussfassung der Höhe einer Grundgebühr für die Nutzung (incl. Wartung) von Trinkwasser.
Wenn der Beschluss von den Mitgliedern gefasst wurde und alles gesetzlich (§32) abgelaufen ist, ist das Mitglied daran gebunden.
Sollte nur der Vorstand die Gebühr festgelegt haben, ist diese Festlegung sehr fraglich, ob sie vor Gericht stand hält. Ich glaube nicht, denn alles was mit Geld zutun hat, ist grundsätzlich mit den Mitgliedern abzustimmen bzw. durch die Mitglieder beschließen zu lassen.
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Antwort von Bernibaer
am 10.02.2016
um 12:47 Uhr
Nachtrag zur ersten Antwort:

Immer daran denken, Vorstände sind keine Götter die alles Bestimmen sollen und können. Da gibt es gesetzliche Regeln, aber vor allem sollte mit den Mitgliedern, für die Mitglieder gearbeitet werden. Vorstände leisten sehr viel zusätzliches, tragen Verantwortung die mancher Kleingärtner nicht tragen möchte, opfern sehr viel Freizeit und ernten auch Undank. Wenn das 5 Jahre geduldet wurde, warum erst jetzt die Fragen? Natürlich gibt es immer Nörgler, die gegen fast alles ist, was der Vorstand beschließt. Aber gerade deshalb ist es wichtig den Rückhalt der Mitglieder zuhaben, um dann gemeinsam auf das Mitglied einzuwirken. Wie gesagt, welcher Art wurde die Grundgebühr beschlossen und danach richtet sich, wie der Kleingärtner sich zu verhalten hat. War es ein Mitgliederbeschluss, dann hätte Zeitnah die fällige Gebühr gefordert werden können, zur Not mit Mahnverfahren. Wenn aber der Vorstand bekannt gibt, alle Zahlen 5 Euro für das Trinkwasser, würde ich mich Fragen, warum wird das mit uns Mitgliedern nicht besprochen und wir als Verein entscheiden das! Der Vorstand ist nicht der Verein, sondern alle Mitglieder sind der Verein. Denkt mal drüber nach....
 
 
 
 
 

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