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gefragt von Profil
am 01.01.1970
um 01:00 Uhr
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Antworten & Kommentare

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Antwort von günter_stein
am 16.07.2010
um 15:25 Uhr
Hallo,

Ich habe Ihre Frage heute zum Anlass genommen diese thematisch in unserem wöchentlichen Vereinsweltnewsletter zu veröffentlichen. Anbei erhalten Sie nun eine persönliche Antwort:

Sie brauchen nicht mit jedem Helfer, der sich engagiert, einen Vertrag abzuschließen. Und möglicherweise handelt es sich ja auch um Mitglieder, die im Rahmen Ihrer Mitgliederpflichten sich engagieren.

Wichtig aber ist der Versicherungsschutz. Vor allem zwei Versicherungen sind wichtig:

• Unfallversicherung: Sie schützt gegen finanzielle Folgen von Unfällen, die dem Ehrenamtlichen selbst zustoßen
• Haftpflichtversicherung: Sie schützt gegen finanzielle Folgen von Schäden, die
Ehren amtliche anderen zufügen

Tipp:
Der gesetzliche Unfallversicherungsschutz ist im Sozialgesetzbuch VII geregelt. Dort ist festgehalten, welche Ehrenamtlichen bei ihrem Engagement durch die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert sind. Das Problem: Nicht alle freiwilligen Tätigkeiten fallen unter den gesetzlichen Unfallversicherungsschutz.

Tipp:
Aus diesem Grund haben die Bundesländer Sammelverträge mit Versicherern abgeschlossen. Die Sammelverträge versichern Freiwillige, die keinen privaten oder gesetzlichen Unfallschutz haben, bei der Ausübung ihres Ehrenamtes. Der Vorteil der Sammelverträge: Die Beiträge übernehmen meist die Bundesländer. Die Ehrenamtlichen müssen nichts dazuzahlen. Bei Unfällen wenden Sie sich direkt dorthin.

Achtung:
Bestehen aber andere Unfall- oder Haftpflichtversicherungen von Vereinen, müssen diese zuerst in Anspruch genommen werden.

Hinweis:
Welche Versicherungsleistungen durch die Sammelverträge abgedeckt sind, unterscheidet sich je nach Bundesland. Fragen Sie bei Ihrer Landesregierung einmal nach!

Doch Achtung:
Auf der absolut sicheren Seite ist man bei allen Unfällen im Ehrenamt nur mit einer privaten Unfallversicherung. Sie gilt rund um die Uhr und nahezu überall. Der Verein kann für seine Ehrenamtlichen auch eine Gruppen-Unfallversicherung abschließen. Sie ist preiswerter als die Einzelpolice. Fragen Sie am besten bei Ihrem Verband nach – oder lassen Sie einen unabhängigen Makler mehrere Angebote erstellen. Ich empfehle Ihnen dringend, eine solche Unfallversicherung abzuschließen. Das gilt auch für die Vereins-Haftpflichtversicherung:

Denn auch bei der Ausübung eines Ehrenamtes haftet der Helfer man grundsätzlich für Schäden, die es anderen Personen zufügt. Also auch wenn er während der freiwilligen und unentgeltlichen Tätigkeit einen anderen verletzt oder ihm Sachschäden zufügt, kann er dafür haftbar gemacht werden. Hat er dann keine Versicherung, sind die Probleme groß.

Deshalb:
Sichern Sie sich die Helfer durch eine Vereinshaftpflichtversicherung ab. Erster Ansprechpartner ist auch hier ihr Verband, oder – falls Ihr Verein keinem Verband angehört, der Makler.

Die sogenannte Betriebs- bzw. Vereinshaftpflichtversicherung schützt gegen Schadenersatzansprüche, die ein Geschädigter direkt von der Organisation oder dem Verein einfordert. Die freiwilligen Mitarbeiter sollten ausdrücklich in den Versicherungsschutz eingeschlossen sein. Dabei muss die genaue Beschreibung der ehrenamtlichen Tätigkeit schriftlich festgehalten werden.

Was die Frage nach den kleinen Geschenken betrifft:
Für außergewöhnlichen Einsatz dürfen Sie sich mit kleinen Geschenken bedanken. Halten Sie auf der Rechnung aber die Art des Einsatzes und die Namen der Helfer fest, die bedacht wurden. Das erspart im Fall der Fälle Nachfragen, wenn erst Jahre später eine Betriebsprüfung stattfindet, und niemand mehr weiß, warum Sie vor drei Jahren 20 Bücher gekauft haben …


*Auszug aus dem Newsletter*

Ich hoffe, ich kann Ihnen so weiterhelfen und freue mich auf weitere Beiträge von Ihnen!Viel Freude weiterhin auf Vereinswelt.de!

Grüße

Günther Stein
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Antwort von günter_stein
am 16.07.2010
um 15:30 Uhr
Hallo,

Ich habe Ihre Frage heute zum Anlass genommen diese thematisch in unserem wöchentlichen Vereinsweltnewsletter zu veröffentlichen. Anbei erhalten Sie nun eine persönliche Antwort:

Sie brauchen nicht mit jedem Helfer, der sich engagiert, einen Vertrag abzuschließen. Und möglicherweise handelt es sich ja auch um Mitglieder, die im Rahmen Ihrer Mitgliederpflichten sich engagieren.

Wichtig aber ist der Versicherungsschutz. Vor allem zwei Versicherungen sind wichtig:

Erstens die Unfallversicherung: Sie schützt gegen finanzielle Folgen von Unfällen, die dem Ehrenamtlichen selbst zustoßen. Und die Haftpflichtversicherung: Sie schützt gegen finanzielle Folgen von Schäden, die Ehrenamtliche anderen zufügen.

Der gesetzliche Unfallversicherungsschutz ist im Sozialgesetzbuch VII geregelt. Dort ist festgehalten, welche Ehrenamtlichen bei ihrem Engagement durch die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert sind. Das Problem: Nicht alle freiwilligen Tätigkeiten fallen unter den gesetzlichen Unfallversicherungsschutz.

Aus diesem Grund haben die Bundesländer Sammelverträge mit Versicherern abgeschlossen. Die Sammelverträge versichern Freiwillige, die keinen privaten oder gesetzlichen Unfallschutz haben, bei der Ausübung ihres Ehrenamtes. Der Vorteil der Sammelverträge: Die Beiträge übernehmen meist die Bundesländer. Die Ehrenamtlichen müssen nichts dazuzahlen. Bei Unfällen wenden Sie sich direkt dorthin.

Doch beachten Sie bitte: Bestehen aber andere Unfall- oder Haftpflichtversicherungen von Vereinen, müssen diese zuerst in Anspruch genommen werden.

Ein weiterer Hinweis: Welche Versicherungsleistungen durch die Sammelverträge abgedeckt sind, unterscheidet sich je nach Bundesland. Fragen Sie bei Ihrer Landesregierung einmal nach!

Auf der absolut sicheren Seite ist man bei allen Unfällen im Ehrenamt nur mit einer privaten Unfallversicherung. Sie gilt rund um die Uhr und nahezu überall. Der Verein kann für seine Ehrenamtlichen auch eine Gruppen-Unfallversicherung abschließen. Sie ist preiswerter als die Einzelpolice. Fragen Sie am besten bei Ihrem Verband nach – oder lassen Sie einen unabhängigen Makler mehrere Angebote erstellen. Ich empfehle Ihnen dringend, eine solche Unfallversicherung abzuschließen. Das gilt auch für die Vereins-Haftpflichtversicherung:

Denn auch bei der Ausübung eines Ehrenamtes haftet der Helfer man grundsätzlich für Schäden, die es anderen Personen zufügt. Also auch wenn er während der freiwilligen und unentgeltlichen Tätigkeit einen anderen verletzt oder ihm Sachschäden zufügt, kann er dafür haftbar gemacht werden. Hat er dann keine Versicherung, sind die Probleme groß.

Deshalb sichern Sie sich und die Helfer durch eine Vereinshaftpflichtversicherung ab. Erster Ansprechpartner ist auch hier ihr Verband, oder – falls Ihr Verein keinem Verband angehört, der Makler.

Die sogenannte Betriebs- bzw. Vereinshaftpflichtversicherung schützt gegen Schadenersatzansprüche, die ein Geschädigter direkt von der Organisation oder dem Verein einfordert. Die freiwilligen Mitarbeiter sollten ausdrücklich in den Versicherungsschutz eingeschlossen sein. Dabei muss die genaue Beschreibung der ehrenamtlichen Tätigkeit schriftlich festgehalten werden.

Was die Frage nach den kleinen Geschenken betrifft:
Für außergewöhnlichen Einsatz dürfen Sie sich mit kleinen Geschenken bedanken. Halten Sie auf der Rechnung aber die Art des Einsatzes und die Namen der Helfer fest, die bedacht wurden. Das erspart im Fall der Fälle Nachfragen, wenn erst Jahre später eine Betriebsprüfung stattfindet, und niemand mehr weiß, warum Sie vor drei Jahren 20 Bücher gekauft haben.

Ich hoffe, ich helfe Ihnen so weiter und freue mich auf weitere Beiträge von Ihnen! Weiterhin viel Freude mit Vereinswelt.de!

Grüße

Günter Stein
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Antwort von gartenzwerg
am 26.07.2010
um 15:50 Uhr
Eine gute Frage...
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Antwort von gartenzwerg
am 26.07.2010
um 15:52 Uhr
Eine gute Frage...
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Antwort von gartenzwerg
am 26.07.2010
um 15:53 Uhr
Eine gute Frage...
Avatar
Antwort von gartenzwerg
am 26.07.2010
um 15:54 Uhr
Test!!!!
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Antwort von gartenzwerg
am 26.07.2010
um 15:58 Uhr
Test!!!
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Antwort von gartenzwerg
am 26.07.2010
um 16:04 Uhr
TEST
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Antwort von gartenzwerg
am 26.07.2010
um 16:06 Uhr
TESCHT
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Antwort von gartenzwerg
am 26.07.2010
um 16:07 Uhr
TESCHT
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Antwort von gartenzwerg
am 26.07.2010
um 16:09 Uhr
TESCHT
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Antwort von gartenzwerg
am 26.07.2010
um 16:11 Uhr
TESCHT
 
 
 
 
 

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