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Fragen & Antworten

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Dienst- und Fachaufsicht über Mitarbeiterinnen des Schulfördervereins

gefragt von Fö.V.
am 05.05.2015
um 17:52 Uhr
guten Tag,

ich habe diesmal eine sehr ausführliche Frage, bzw. haben wir ein großes Problem:

seit Sept. 2014 gibt es an der MCS eine neue Schulleiterin, welche nun versucht, in allen Bereichen Einfluss zu nehmen, und alles zu kontrollieren.

Der Förderverein besteht seit nunmehr 13 Jahren, immer mit wechselnden Vorständen.

Wir haben uns immer selbst organisiert, in enger Zusammenarbeit mit der Schule. U.a. ist der Verein auch für die Nachmittagsbetreuung der Schulkinder zuständig, mit allen Pflichten, die dies mit sich bringt.

Bisher hatten wir von Seiten der Schulleitung absolut freie Hand, was Preise, Aufnahme, Personal etc. betrifft. Sämtliche Verträge der 450,00 Euro Kräfte laufen über den Verein als Arbeitgeber.


Nun plant die Schulleitung ein "Neues Großes Ganzes = Projekt Asmus" - soll heißen, sie möchte Schule, KiTa und Verein unter einen Hut bringen. Ohne auf die verschiedenen Träger eingehen zu wollen - welches diese Sache noch ein wenig komplizierter macht - der Verein hatte diesbezüglich ein Gespräch beim Bürgermeister der Stadt Heusenstamm.


Die rechtliche Frage, um die es uns geht, betrifft folgende Mail der Schulleitung, dieses Projekt betreffend:

"Bei dem Projekt „Asmus“ handelt es sich um die Neustrukturierung des schulischen Tagesablaufes,
damit einher geht die Organisation der Betreuung und die Zusammenarbeit mit Kita und Förderverein.
Wie ich von Frau T.-B. erfahren habe, liegen alle fachlichen und pädagogischen Entscheidungen der Betreuung in der Hand der Schule.

Daher gehe ich davon aus, dass sich der Förderverein mit allen Ressourcen den schulischen Wünschen zur Verbesserung der pädagogischen Ausrichtung der Betreuung anschließt.

Ich möchte Sie aber gewinnen sich der Schule nicht nur anzuschließen, sondern uns zu verstehen und zu unterstützen.

Der Förderverein müsste sich also auf eine Änderung der Betreuungszeit einstellen, mehr geschultes Personal in Absprache der mit der Schule einstellen und ohne Vorbehalte mit Frau Busemann zusammenarbeiten.

Dies würde mit einem ausführlichen Lagebericht, Einsicht in die Finanzen und einem monatlichen Planungsgespräch beginnen und würde vor allem in der Anfangszeit der Neustrukturierung viel Enthusiasmus und Zeit in Anspruch nehmen.

Es stehen weitere Treffen mit dem Bürgermeister, dem Kreis OF, und weiteren Kooperationspartnern an, diese heißt es gemeinsam zu führen und geschlossen aufzutreten.

Schließlich geht es um die Zukunft der Kinder und der Schule in Rembrücken. Diese soll so zukunftsorientiert wie möglich aufgestellt und strukturiert werden."

Uns geht es um diesen Satz: "Wie ich von Frau T.-B. (Kreis OF) erfahren habe, liegen alle fachlichen und pädagogischen Entscheidungen der Betreuung in der Hand der Schule. "

Auf Anraten der Stadt wollen wir folgenden Ansatz klären:

Unsere Betreuung findet NICHT ausschliesslich AUF dem Gelände der Schule statt. Wir nutzen zwei Räume in einem Nebengebäude, welches auf städtischem Grund liegt, und uns von der Stadt Heusenstamm zur Verfügung gestellt wird. Hausaufgaben werden dann allerdings in den Klassenzimmern erledigt. Des weiteren spielen die Kinder unter Aufsicht der Betreuer auf dem Schulhof.

Nach der letzten Auskunft die wir erhalten haben ist noch uneindeutig, wer z.B. die Dienst- und Fachaufsicht über die Mitarbeiter und Verfügungsgewalt über die Finanzen hat. Der Verein ist Anstellungsträger der Mitarbeiter/-innen.

Aufgrund der Aussage, dass die Schulleitung gleichzeitig auch die pädagogische Leitung über die Betreuung hat, wird uns seit Herbst auch die Nutzung der Schulturnhalle bei Regenwetter für Ballspiele verweigert, mit der Aussage, dass hierfür ein Übungsleiterschein notwendig ist.

Andere Schulen in unserem Ort haben hier eine Regelung getroffen, um die Hallen z.B. für Ball AGs auch durch Betreuungskräfte ohne Übungsleiterschein nutzen zu können.

Von den oben getroffenen Aussagen des Kreises und der Schulleitung hängt sehr viel für den Verein ab. Denn wenn es so ist, wird der Vorstand geschlossen zurück treten, da eine Zusammenarbeit mit dieser Schulleitung nicht möglich ist. Dies wiederum spiel den Elternbeiräten und der Schulleitung in die Hände, da diese die Verfügung über Finanzen, Personal etc. haben möchte.

Es tut mir leid, aber kürzer lässt sich unser Problem nicht schildern!

herzlichen Dank!



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